Zurück in die Zukunft: Atomkraftwerk Zwentendorf

Ich lade Sie herzlich zu dieser fotografischen Zeitreise in das perfekt erhaltene, absolut unverstrahlte AKW Zwentendorf ein! Der Betreiber, die EVN, führt diesen Workshop exklusiv für meine Gruppe mit außergewöhnlichen Möglichkeiten durch, die weit über die normalen Gruppenführungen hinaus gehen:
  • Es werden während unseres 5-stündigen Workshops keine weiteren Personen/Gruppen im Gebäude sein.
  • Die Teilnehmer meines Kurses sind nicht an eine Gruppenführung gebunden, sondern dürfen in acht Räumen/Hallen gleichzeitig fotografieren. Unsere Gruppe wird sich dafür immer in Zweiergruppen trennen, damit möglichst wenig Teilnehmer gleichzeitig und ungestört in einer Halle oder einem Raum fotografieren können.
  • Das Fotografieren mit Stativen ist - anders als bei normalen Gruppenführungen - explizit erlaubt.
  • Wir dürfen sogar in einigen Bereichen fotografieren, die abseits der normalen Gruppenführung liegen.
  • Ich selbst werde wie bei allen meinen Workshops nicht fotografieren und stehe Ihnen die kompletten fünf Stunden mit technischem und bildgestalterischen Rat zur Seite.
Ich habe diesen Workshop bereits 6x geleitet und kenne daher das AKW und seine Räume motivisch in- und auswendig und zeige Ihnen jederzeit die besten Perspektiven und Blickwinkel.
Samstag, 27.06.2020, 13:00 Uhr
bis Samstag, 27.06.2020, 18:00 Uhr
5 Stunden
AKW Zwentendorf, Zwentendorf
Anreise auf Google Maps
299,-
10% Rabatt für VÖAV-Mitglieder
Sonderrabatt für VÖAV-Mitglieder
Der Veranstalter des Workshops gewährt Mitgliedern des VÖAV gegen Vorlage ihres Mitgliedsausweises mind. 10% Rabatt.

Inhalt

Das AKW Zwentendorf ist ein einziger fotografischer Traum. Dieses AKW bietet unzählige, ungewöhnliche und vor allem: komplett unverstrahlte Motive: vorbei geht es an der Schaltwarte, die an frühere Raumschiff Enterprise-Serien erinnert; hunderte Lämpchen und Warnleuten blinken hier wild durcheinander. Ein rotes Telefon, das für den atomaren Notfall direkt mit dem Kanzleramt verbunden war, steht noch mitten im Zimmer. Weiter geht es entlang riesiger Pumpen, die pro Sekunde unvorstellbare 30.000 Liter Donauwasser zum Kühlen durch die Anlage geschleust hätten. Vorbei an gewaltigen grauen Turbinen und an verschlungenen Rohrsystemen. Dann eine 10 Meter lange Leiter hinab zu den nun leeren Schächten für die Brennstäbe. Im Betrieb hätte hier die Strahlung von knapp 500 Uranbrennstäben eine Hitze von bis zu 4000 Grad Celsius produziert, ein Fotografieren nie möglich gewesen. Weiter geht es unter den Reaktor, ein Bereich, der in einem aktiven Kernkraftwerk mit radioaktiv hoch belastetem Wasser geflutet ist und in den nach Fertigstellung nie wieder jemand hinein käme. Doch in diesem Reaktor hier hat nie eine Kernreaktion stattgefunden und so ist der Reaktorboden heute mit seinem irren Gewirr an Leitungen und Rohren das Highlight aller Fotografen! Ungewöhnlicher und verrückter hätten diesen Bereich selbst die Kulissenbauer Hollywoods nicht gestalten können!

Weitere Informationen

Veranstalter: Micha Pawlitzki Photography

Workshop-Leiter: Dr. Micha Pawlitzki

Teilnehmer: min. 8, max. 16