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Was ist Farbmanagement und wozu soll es gut sein?

Farbmanagement hat das Ziel, zu jedem Zeitpunkt des digitalen grafischen Workflows einen unverfälschten Blick auf die Bilddatei zu haben. Dieses Farbmanagement kann bei Aufnahme mit der Erstellung eines Kameraprofils anfangen, beinhaltet immer die Kalibrierung des Monitors und kann mit der Profilierung des Druckers enden. Durch die Softproof-Ansicht lässt sich damit schon am Monitor der Einfluss des gewählten Papiers und Druckers simulieren. Das geballte Wissen über den kompletten Farbworkflow hat Christian Ohlig, Fotograf und Spezialist für die farbverbindlichen ColorEdge Monitore bei EIZO, in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst.

Wichtige Schritte im richtigen Farbmanagement-Workflow


BEGRIFFSERKLÄRUNG - Die gleiche Sprache ist die Basis
Hardware- und Softwarekalibrierung, Profilierung und andere Begriffe werden manchmal verwendet, ohne genau zu wissen, was damit wirklich gemeint ist. Damit alle die gleiche Sprache sprechen, klärt Christian am Anfang des Artikels zunächst die wichtigsten Begriffe.


MONITORKALIBRIERUNG - Ziel: präziser Blick auf die Bilddatei
Zentrales Austauschmedium im farbverbindlichen Workflow ist immer die Datei. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Bildbearbeiter seine Bilddatei jederzeit absolut unverfälscht angezeigt bekommt. Leider sind viele Monitore falsch eingestellt, unpräzise oder können den erforderlichen Farbraum gar nicht anzeigen. Beim farbverbindlichen Arbeiten kommt man um eine Monitorkalibrierung nicht herum.

KAMERAPROFILIERUNG - Auf dem PC das sehen, was auch die Kamera gesehen hat
Will man, dass die Bilddatei möglichst exakt dem fotografierten Motiv entspricht, sollte man seine Kamera profilieren. Dazu erstellt man ein Konvertierungsprofil, wodurch eine möglichst exakte RAW-Konvertierung möglich wird. Die Bilddatei entspricht dadurch so weit wie möglich dem, was die Kamera „gesehen“ hat.

SOFTPROOFANSICHT - Die Simulation des Drucks
Das Druckmedium (Papier) und der Drucker haben einen großen Einfluss auf das Aussehen des Drucks. Diesen Einfluss kann man schon am Monitor simulieren. Dazu braucht man ICC-Druckprofile. Damit kann man seine Bilddatei für den folgenden Druck optimieren und schon vor dem Ausdruck überprüfen, ob das gewählte Medium überhaupt geeignet ist, die gewünschte Bildwirkung zu realisieren.

DAS FINALE BILD - Den optimalen Druck realisieren
Hat man sein Bild nun (mithilfe der Softproofansicht) auf Sicht für den letzten Schritt des Workflows, den Druck, optimiert, müssen die Daten an den Dienstleister oder den Drucker geschickt werden. Auch hier muss eine ganze Reihe von Einstellungen beachtet werden, damit der Druck tatsächlich so aussieht, wie erwartet.

Der komplette Artikel zum Thema Farbmanagementworkflow mit allen dazugehörigen Infos inkl. Anleitungsvideos ist hier zu lesen:

eizo.at/praxiswissen/farbmanag…t-der-komplette-workflow/

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