Neue Spiegellose von Fuji - X-H1

Die neue X-H1 verfügt über ein neu entwickeltes, äußerst robustes Gehäuse und hat als erstes Mo­dell der X Serie eine integrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung (IBIS), die in Kombi­nation mit FUJINON XF Objektiven bis zu 5,5 Stufen*1 längere Belichtungs­zeiten erlaubt. Außerdem verfügt sie über einen Flimmerreduzierungsmodus, der auch bei schwierigen Lichtbedingungen verlässliche Belichtungs­messergebnisse garantiert und dadurch bei­spiels­weise die Qualität von Hallensport­aufnahmen wesentlich verbessert.

Die Kamera passt perfekt zu den neuen professionellen FUJINON Cine-Objektiven MKX18-55mmT2.9 und MKX50-135mm T2.9 für das X Bajonett, die beide für Mai 2018 angekündigt sind. Außerdem ist sie selbstverständlich kompatibel zu allen be­stehenden Objektiven der XF und XC Serie, welche bis Ende des Jahres noch um das lichtstarke Teleobjektiv XF200mmF2 R LM OIS WR und das Ultra-Weitwinkel-Zoomobjektiv XF8-16mmF 2.8 R WR erweitert wird. Die FUJIFILM X-H1 wird ab März 2018 zu einem UVP von 1.899,- im Handel verfügbar sein.

Integrierte Bildstabilisierung (IBIS)

Das interne Bildstabilisierungssystem (IBIS), das erstmals in einer Kamera der X Serie zum Einsatz kommt, verfügt über drei axiale Beschleunigungssensoren, drei axiale Gyrosensoren und einen sehr leistungsfähigen Dual-Prozessor, der auf Basis der gemessenen Daten rund 10.000 Berechnungen pro Sekunde durchführt. In Kombi­nation mit dem effektiven Kompensationsmechanismus wird eine besonders präzise Bildstabilisierung und damit eine kompromisslose Bildqualität erreicht.

Die 5-Achsen-Bildstabilisierung ist mit allen XF- und XC-Objektiven möglich. Dabei ist auch mit Objektiven ohne eigenen optischen Bildstabilisator eine Stabilisierung von bis zu 5,5 EV-Stufen möglich. Mit den bereits verfügbaren XF Objektiven wird bis auf wenige Ausnahmen eine Stabilisierung von mehr als 5 EV-Stufen erreicht. Ermöglicht wird diese Leistung durch den Einsatz modernster Produktionstechnologien. So werden die einzelnen Komponenten der Bildstabilisierungseinheit mithilfe einer Lasermessung positioniert, wodurch ein doppelt so hoher Präzisionsgrad erreicht wird wie bei herkömmlichen Fertigungsverfahren. Im Rahmen der Inspektion und Justierung jeder einzelnen Kamera wird sichergestellt, dass der Sensor wie bei X Serie-Modellen ohne integrierte Bildstabilisierung absolut parallel zur Bildebene ausgerichtet ist.


Vibrationsfreier Verschluss

Der Verschluss basiert auf einem Federmechanismus, der feinste Vibrationen im Inneren des Gehäuses minimiert. Mit dem elektronischen ersten Ver­schluss­vorhang und dem komplett elektronischen Verschluss lassen sich Vibrations­­effekte praktisch vollständig ausschließen.

Herausragende Bildqualität

Die X-H1 verfügt über einen 24,3 Megapixel X-Trans CMOS III Sensor*3 ohne Tief­pass­filter und einen leistungsstarken X-Prozessor Pro. Die gleiche Kombination kommt bereits in den international vielfach ausgezeichneten professionellen X Serie-Modellen X‑Pro2 und X‑T2 zum Einsatz. In Verbindung mit den hochwertigen FUJINON Objektiven und der über 80-jährigen Erfahrung FUJIFILMs in der Farb­reproduktion, können mit der X-H1 herausragende Bilder produziert werden. Selbst feinste Details der Textur von Objekten werden mit hoher plastischer Anmutung wiedergegeben, wodurch die einzigartige Atmosphäre einer Szene auf besondere Weise festgehalten wird.

Robustes Gehäuse

Das Gehäuse der X-H1 besteht aus einer stabilen Magnesiumlegierung, die um 25 Prozent dicker ist als bei der X-T2. Obwohl die Kamera damit deutlich robuster und stabiler ist, fällt das Gehäuse durch eine neue Befestigung des Bajonettrings insge­samt kompakt und leicht aus. Die X-H1 ist staub- und spritzwassergeschützt und auch bei kalten Temperaturen bis minus 10° Celsius voll funktionstüchtig. Die äußere Beschichtung besitzt aufgrund größerer Partikel eine Oberflächenhärte von 8H und ist damit besonders unempfindlich gegen Kratzer.

Sucher und LCD

Der elektronische Sucher mit einer Auflösung von 3,69 Millionen Bild­punkten und einer 0,75-fachen Vergrößerung bietet eine führende Leistung im Segment der spiegellosen Systemkameras. Aufgrund der ultrakurzen Reaktions­zeit von nur 0,005 Sekunden und einer schnellen Bildwiederholrate von 100 Bildern pro Sekunde werden Bewegungen im Sucherbild außergewöhnlich flüssig wiedergegeben. Selbst bei dynamischen Motiven kann der Fotograf den Bildausschnitt sehr präzise be­stimmen und das Bild exakt nach seinen Vorstellungen komponieren.

Das 7,6 cm (3 Zoll) große Touchscreen-LCD auf der Rückseite lässt sich in drei Richtungen klappen und schwenken. Es verfügt über 1,04 Millionen Bildpunkte. Wie bereits bei der spiegellosen Mittelformatkamera GFX 50S sind die wichtigsten Aufnahmeparameter auch bei der X-H1 zusätzlich auf einem 3,25 cm (1,28 Zoll) großen Schulterdisplay jederzeit gut ablesbar.

Optimierte Bedienbarkeit

Auf Anregung von professionellen Fotografen wurde das Bedienkonzept der X-H1 im Vergleich zu anderen Modellen der X Serie an insgesamt 19 Punkten optimiert. So liegt die Kamera beispielsweise aufgrund des größeren Griffs jetzt noch besser in der Hand. Die X-H1 löst extrem leise aus, womit sie ideal für Situationen ist, in denen absolute Ruhe erforderlich ist, wie beispielsweise bei der Aufnahme von Wildtieren, bei Kon­zerten oder bei Hochzeiten.

Darüber hinaus wurden die Tasten auf der Rückseite der Kamera vergrößert und die Griffigkeit der Einstellräder verbessert. Auf der Rückseite gibt es eine neue AF-ON-Taste, über die der Autofokus per Daumen losgelöst vom Auslöser aktiviert werden kann. Mithilfe des Fokus-Hebels lässt sich der Fokuspunkt sehr komfortabel und schnell auf die gewünschte Position bewegen.

Verbesserter AF-Algorithmus

Der Autofokus der X-H1 verfügt über einen verbesserten Algorithmus, der die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Scharfstellung in Situationen mit wenig Licht deutlich verbessert. So wurde die Empfindlichkeit des Phasen­detektions-AF um ca. 1,5 Blenden­stufen von 0,5 LW auf -1,0 LW verbessert, sodass sich dieser nun auch mit Objektiven mit Offenblende bis F11 nutzen lässt, beispielsweise dem XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR mit Telekonverter XF2X TC WR.

Auch Motive mit fein detaillierten Oberflächenstrukturen (z. B. Gefieder oder Fell), die vom Phasendetektions-AF bislang nicht optimal erfasst werden konnten, lassen sich jetzt schnell und präzise fokussieren. Darüber hinaus wurde die Leistung des kontinuierlichen Autofokus (AF-C) beim Zoomen erheblich verbessert, was unter anderem in Situationen vorteilhaft ist, in den sich das Hauptmotiv unvorhersehbar bewegt (z. B. Sportaufnahmen).


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