Fine Art Portrait

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Kommentare 23

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  • toni100 -

    Nach langer Zeit einmal eine sehr gute Bildiskussion zu einem Foto das vielleicht schon mehr ein Gemälde ist.

    Lg toni

  • GRUBERND -

    Für mich wird die Dynamik zu stark ausgenutzt. Ich vermute mal, du willst mit deinen Bildern in Richtung "Gemälde" gehen - Klassiker wie Rembrandt, Dürer, und was sonst noch so zu Hauf zB im Kunsthistorischen Museum herumhängt. Was denen aber allen sehr gemeinsam ist: es gibt weder weiss noch schwarz. Also gar nicht. Selbst die extremsten Spitzlichter haben bei denen noch Farbe. War für mich einer der grössten aha-Effekte als ich das Glück hatte ein Jahr lang manchmal mehrmals die Woche im KHM flanieren zu gehen.

    Damit gehen dann auch so Trennungsprobleme Vorder-Hintergrund einher. Oder die gleissende Haut. Oder die dunkle Augenhöhle weil die Haare daneben die mit hinunterziehen. usw.

    Kann natürlich auch sein, dass dein Monitor zu gut kalibriert ist und du so tief in die Schatten schauen kannst, dass es bei dir kein schwarz und kein weiss zu sehen gibt. Tip: Bilder ins (Billig-)Labor schicken und schauen was übrig bleibt.

    =)

    • Reddington -

      Danke für deinen Beitrag. Muss ich mir echt mal auf einem Standardmonitor ansehen. Ich arbeite auf kalibrierten EIZO Monitoren. Bei mir ist es schon dunkler, aber nur sehr leicht und man erkennt im Auge die Farben des Make Ups, Wimpern, ...
      Aber ja, ich muss in dem Bereich sicher noch einiges lernen. LG Michael

  • morgenrot -

    "insoferne es keine klare grenze zu fine art gibt. kannst es ja als normales portrait ansehen. man sollte ein bild betrachten und nicht seine definition. ist doch am ende egal, wie man es nennt."

    Klar, aber wenn man sein Bild explizit als "Fine Art Portrait" betitelt, sollte es das auch in ausgeprägterer Form darstellen.
    Ich habe mir gestern Deine Homepage, in der Du Dich auch als 'Fine Art Fotograf' bezeichnest, ausführlich angesehen.
    Die weiteren Bezeichnungen 'Die Portraitschmiede', 'Portraitfotograf' und 'Hochzeitsfotograf' erscheinen mir zutreffender.

    Was ich unter Fine Art in der Fotografie verstehe, sei als Beispiel und der Einfachheit halber hier angeführt:
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    • Reddington -

      Danke für deinen Beitrag. Ja, verstehe ich und ich kenne diese Diskussionen aus der Vergangenheit zur Genüge. Meine Sichtweise ist da viell etwas anders. Man schaue sich den sehr bekannten österreichischen Fotografen Michael Schnabl an. Genau die gleichen Bilder und bei ihm sagt keiner, es wär kein Fine Art. Paulina Duczman - ebenfalls mehr als bekannt - gleiche Thema, gleiche Bilder aber bei ihr würde nie wer sagen es wäre kein Fine Art. Was definiert Fine Art wirklich. Es gibt hier 100e Definitionen. Aber ich verstehe und aktzeptiere deine Sichtweise.

      Beste Grüße
      Michael

    • morgenrot -

      Du bist weder Schnabl noch Duczman und fotografierst DEINEN Stil, den ich sehen möchte.
      Und der Weg an die Spitze des Olymp ist lang und beschwerlich, darum halte ich die Hinweise und Rekationen, die ich hier im Forum z. B. zu meinen Bildern erhalte, für mich so wertvoll.
      lg siegfried

    • Reddington -

      Danke für den Hinweis. Weiß sehr wohl, dass ich kein Schnabl oder Duczman bin. Kann mich nicht erinnern, dass irgendwie behauptet zu haben. Aber eine Dorfmanschaft die Fußball spielt, spielt noch immer den selben Sport wie der Weltmeister - nämlich Fußball. Meine Fotos mögen nicht so gut sein wie von einem Schnabl oder einer Duczman, aber es ist das selbe Genre und wie gesagt, den beiden würde nie wer sagen, es seien keine Fine Arts. Wenn du meine Homepage so gut studiert hast, dann wirst du einige Bilder gefunden haben, die denen von den beiden sehr ähnlich sind.
      Das man nur durch Kritik besser wird, das weiß ich und solche Diskussionen liebe ich auch. Damals schon in der Fotoschule wurden die Bilder nur krtisiert, dadurch wurden wir besser. Lob gab es da nie.
      Diese Art von Gespräch hier führt eigentlich zu nichts. Ob ich es jetzt Portrait, Fine Art oder so abwertend wie die Dame unten einfach mal einen Studiobesuch nenne, ändert nichts an dem Bild.

    • morgenrot -

      Ob Deine Bilder Schnabl oder Duczman ähneln (den Vergleich hast Du angestellt) ist mir gleichgültig, in Deiner HP interessieren mich Deine Bilder und Dein Stil.
      Lernt Selbstkritik und daraus resultierend mit Kritik umzugehen (hat er mit der kritisierten Lichtführung/-setzung unrecht?), dann kann diese Art von Gespräch auch zu positiven Erkenntnissen führen.

    • Reddington -

      wie gesagt, kritik sehr gerne und nehme ich an. möchte auch besser werden, denn was wir hier machen ist ein lebenslanger lernprozess. für tipps und kritik, wie ich es schritt für schritt verbessern kann, bin ich mehr als dankbar. das ist der grund, warum ich mich hier bei euch angemeldet habe.

  • Gerald W. -

    cool look - eines der wenigen Portraits wo eine glattgebügelte Haut den Bildcharakter unterstützt

    • Frank_Herlet -

      denke ich auch, so passt es.
      Das einzigste was ich zu "bemängeln" hätte wäre: ich hätte das Bild um eine Spur im Uhrzeigersinn gedreht damit eine Mittelachse entsteht. Aber jetzt wirklich, das sind meine bescheidenen Ansätze, drei *** gab es trotzdem

    • morgenrot -

      Dass der Fotograf sein Handwerk versteht/beherrscht, steht außer Zweifel Frank.

    • M_Martin_M -

      seh ich nicht wirklich, das Hauptlicht ist zu stark und zu hoch, was zu der finsteren rechten Augenhöhle führt, außerdem fehlt eine Spitze, übrigens auch bei dem anderen Bild, wo der Schirm im Finstern verschwindet,

    • Reddington -

      ok, das ist mal konstruktive kritik. wie sollte man das dann besser hinbekommen? ist ein ein licht setup für den rembrandt effekt. die rechte hälfte ist da dunkler, sonst würde ich ja auch das lichtdreieck unter dem auge nicht bekommen. würdest du das licht nur tiefer setzen? aufheller rechts?

    • M_Martin_M -

      ich mein das jetzt nicht bös, ich hab mir zum üben so einen Styroporkopf in einem Friseurzubehörladen gekauft, kostet nicht viel und ist geduldig.

  • M_Martin_M -

    inwieferne?

    • Frank_Herlet -

      ??

    • M_Martin_M -

      inwieferne ist das fine art?

    • Reddington -

      insoferne es keine klare grenze zu fine art gibt. kannst es ja als normales portrait ansehen. man sollte ein bild betrachten und nicht seine definition. ist doch am ende egal, wie man es nennt.

    • M_Martin_M -

      fine art ist eigentlich keine beliebige Benennung sondern drückt einen Qualitätsanspruch aus, den ich hier stark vermisse. Ich würds dementsprechend eher "jetzt war ich auch einmal in einem Studio Portrait" nennen.

    • GRUBERND -

      so wie die Haut aussieht ist das eh kein Photo sondern ein Gemälde ..