ICH WAR GESTERN SPAZIEREN

∅ 2,67 | 3

Kommentare 24

    Um unsere Inhalte kommentieren zu können, musst Du auf fotografie.at registriert sein.

  • mia taugts -

    Wenn ich die Anmerkungen so verfolge, fördert das meinen Glauben daran, daß viele Mitmenschen - leider nicht alle, doch lernfähig sind.
    Im September vorigen Jahres habe ich mir erlaubt, Bilder vom Wiener Fototreff, mit nachgelagertem gemütlichen "Zusammensitzen" beim Wirt, zu kritisieren und bin dafür sogar als Troll bezeichnet worden.
    Und schon sehe ich das Ganze wieder optimistisch ;)

    PS: Zum Bild erlaube ich mir die provokante Frage, was wohl passieren würden, wenn man die "Spaziergänger" einfach ignorieren würde, die Medien denen keine Plattform bieten würden?
    Würde sich dann nicht das Ganze nicht, ad absurdum führen ?

    • Blumendoktor -

      Das Ganze wäre wohl sehr utopisch, unsere Polizei ist ohnehin schon zu freundlich und die Medien bringt man sowieso nicht auf einen Nenner.

    • Manfred Cobyn -

      @mia taugst, ich finde es sehr wichtig, dass Medien wie das Schick-Magazin und andere sehr kritisch über so dumme und idiotischen Veranstaltungen berichten. Wenn sowas nicht passiert, fühlen sich die "Sparziergänger" in ihrem Handeln bestätigt-

    • mia taugts -

      Da kann ich Dir nicht zustimmen. Wenn die Medien denen keine Plattform, egal ob positiv oder negativ, bieten, schert sich niemand um ihr Tun. Wenn es niemand realisiert, bringt das ganze "Spazierengehen" nichts.
      Frei nach dem Motto: Stell die vor es ist Krieg, aber niemand geht hin

  • Manfred Cobyn -

    Hier mein Bericht:

    [Links sind nur für Registrierte Benutzer sichtbar]

    • chris52 -

      Danke für den Bericht wenn es nicht so ernst und traurig wäre - die traditionellen Faschingsumzüge sehen 2021 offensichtlich so aus. Da ist auch so manche Narretei dabei. Das ist zwar kein Politforum, aber uns Fotografen zeigt es einmal mehr um die Macht der Bilder und deren Botschaften. LG Christian

    • fotowilly -

      "Also FFP2-Masken tragen, Abstand halten und sich impfen lassen, sonst haben wir keine Chance. Da müssen wir alle mitarbeiten, sonst haben wir Lockdown bis zum St. Nimmerleinstag." Du Treuer. Ich bin entsetzt ob diese Sätze.

    • Manfred Cobyn -

      Ja, ich auch

  • Manfred Cobyn -

    Leider haben sehr viele unserer Großväter/Mütter vor 83 Jahren die Fahne des Bösen geschwungen haben.

    Als dann endlich am 27. April 1945 die zweite Republik ausgerufen wurde, ist uns ÖsterreicherInnen schön langsam eingebläut, dass Flagge zeigen etwas mit Nationalismus zu tun hätte. Ausnahmen: der Nationalfeiertag und Sportveranstaltungen, wo allerdings Bierbrauereien ihr Logo auf unser rot-weiss-rot draufknallen.

    Nun wird unsere Fahne plötzlich wieder als Sinnbild missbraucht, aber nicht von Demokraten, sondern vom Mob der Verschwörungstheoretiker, der Identitären Bewegung, also dem rechten Block der ewig-gestrigen. Es wird sogar der Song von Rainhard Fendrich „I am from Austria“ instrumentalisiert von den Minderbemittelten. Echt schade das. LG Manfred

    • blow_up -

      wobei man ergänzen muss, dass die verschwörungstheoretiker ganz stark auch im linken lager zu finden sind. ich kenne in meinem umfeld fast ausschließlich linke covid-verweigerer (links, akademiker, alle in top berufen, gewohnt das gute und die wahrheit gepachtet zu haben). nicht um die anderen deppen kleinzureden, aber nur als ergänzung zweng da objääktivitäät.lg.

    • Manfred Cobyn -

      Hallo blow_up, ja solche Menschen sind leider in allen gesellschaftlichen Gruppen zu finden. Links, rechts, oben und unten. LG Manfred

    • Grottenolm -

      Habt Ihr schon einmal daran gedacht, daß diese "Verschwörungstheoretiker" (nebenbei: so etwas Hirnverbranntes als "Theoretiker" zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für jeden, der theoretisch über etwas arbeitet) sich stets wunderbar anbieten, um jeder mißliebigen Diskussion aus dem Wege zu gehen ? Mit der Etikette "Verschwörungstheoretiker" läßt sich sofort jede Diskussion im Ansatz stoppen und man braucht überhaupt nicht mehr - was für die Apologeten dieser Vorgehensweise sehr bequem ist - inhaltlich Klartext zu reden. Weil das so ist, haben die Promotoren dieser Staatsnotstandsinszenierungen sehr schnell und nachhaltig begriffen, welches Potential der Beeinflussung gegenüber einer hysterisch aufgepeitschten und den Erkenntnissen der Naturwissenschaften völlig unwissend gegenüberstehenden Mehrheit von angeblich "mündigen Bürgern" in diesem Trick in die semantische Klamottenkiste liegt. Damit ich hier recht verstanden werde: wer die Gefahr einer pandemischen Krankheitswelle leugnet, ist ein Dummkopf, wer sich allerdings panisch und hysterisch machen läßt und sich jeden Tag neue und völlig unausgegorene Geschichten und Geschichten erzählen läßt, ist es nicht minder. Was hilft, ist nur eines: mit Umsicht, klarem Verstande und Zuversicht handeln und das mit dem Wissen, das alles organische Leben von Anbeginn seiner Existenz an den Keim des Todes in sich trägt.

  • Frank_Herlet -

    so kann man sich auch lächerlich machen

  • limit1 -

    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf! Unter diesem Gesichtspunkt finde ich das Spazierengehen sehr wichtig.
    lg.Reinhard

    • franz s. -

      stimmt, nur wer mit der erlesenen Runde vom letzten Wochenende spazieren geht (Neonazis, Küssel und seine Meute, Identitäte, AfDler) kann sich ausmalen , wo er aufwachen wird.

    • chris52 -

      Wir haben die Maßnahmen gegen Corona verschlafen und jetzt wachen wir in der "Virusdiktatur" auf. Corona diktiert jetzt unser täglich Leben , nicht die Regierung. Wir können demonstrieren, spazieren gehen etc. das Virus "freut" sich über so viele Ausbreitungsmöglichkeiten.

  • raicor -

    wer nicht Teil der Lösung ist, ist Teil des Problems

  • franz s. -

    Eine Beleidigung für unsere Fahne

    • die_alm -

      was genau?

    • limit1 -

      Ich verstehe den Kommentar "Eine Beleidigung für unsere Fahne" auch nicht. Möglicherweise kann dies geklärt werden.

    • franz s. -

      Das Bild spricht für sich, was muss man da klären?

    • chris52 -

      Ja, dafür ist das Führen des Wappens und der Dienstflaggen verboten, was viele nicht wissen. Die österreichische Nationalflagge ist rot-weiß-rot ohne (!) Adler in der Mitte. ... Die Flagge mit Adler in der Mitte ist die Bundesdienstflagge und diese darf nur von bestimmten Personen geführt werden.

      Verwendung Hoheitszeichen - Aktuelle News - fotografie.at

      Das ist gemeint siehe

    • chris52 -

      [Links sind nur für Registrierte Benutzer sichtbar] › community › thema › 31769-verwe...