auf Sommerfrische

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in Coronazeiten
Hallstatt - oö Salzkammergut
[das Bild wurde von meiner besseren Hälfte mit ihrer Kamera geschossen]

Kommentare 28

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  • Lady Sunshine -

    TOP !
    LG Gitti

  • gruford -

    wird schön langsam Zeit, dass Hedwig einen eigenen Account bekommt, sapperlott aber auch :)
    diese Aufnahme ist trotz des abgeschnittenen Kirchenkreuzes eindeutig stärker und verrät die morgenrot´sche Schule des Bildaufbaus ;)
    LG, Markus

    • morgenrot -

      :)

    • myLens -

      'Verbockt' hat's ja der liebe Siegfried mit seinem huschhusch-Geraderichten ;)

    • gruford -

      absolut richtig - ich verstehe auch nicht, warum ihm ein gerader Horizont gerade jetzt so wichtig ist? Normalerweise pfeift er doch eh auf solche Normen...

    • myLens -

      Weil ihm halt nix heilig ist hat er das Kruzifix abmontiert - zum Glück haben wir ja profunde Kenner hier und dieser Fauxpas wurde sofort erkannt... vielleicht hätte er das Kreuz besser durch eine Helianthus annuus ersetzt.

    • morgenrot -

      So, also huschhusch, ich habe minutenlang herumgepfistert um eine Lösung 'gerade mit komplettem Kreuz' zu erreichen :)

  • blow_up -

    herr morgenrot ist also (fast) nachbar. verbringe seit wochen die meiste zeit am attersee (mit kurzen unterbrechungen in wien, wenns zu naß am see ist und zu wenig segelwind). halltstatt: mir tun die einheimischen dort genausowenig leid wie die venezianer oder salzburger oder dürnsteiner. wenn geldgier die einzige triebfeder ist, dann kommt so eine touristische perversion heraus. vielleicht hat ja corona auch seine guten seiten .... . man hört ja schon vereinzelt jammerrufe aus hallstatt, dass die asiaten bereits abgehen, s' warat zweng der umsätze. gg).

    • mia taugts -

      Da bin ich zu 100% bei Dir.
      Ich besuche solche Orte, die alles einschl. der eigenen Identität dem Tourismus opfern und wenn dann die Touristen kommen jammern, wenn die ausländischen Touristen nicht kommen auch jammern, schon lange nicht mehr.

    • morgenrot -

      .. da gibt's ein weites Spektrum (so wie in der Fotografie).
      Der g'standene Hallstätter argumentierte, dass zigtausende Touristen bei 750 Einheimischen mit begrenztem Platzangebot auf die Dauer nicht gut gehen kann, während sie uns wenige Kilometer weiter beim Steegwirt am Traunabfluss aus dem See mit einem
      "Griaß Di" gleichzeitig die Speiskarte um die Ohren geknallt haben.

    • mia taugts -

      Ach glaub mir, ein bisschen weis ich schon, wovon ich rede. Seit frühester Jugend im Pinzgau (wir sind im Sommer aus unseren Zimmern in den nicht ausgebauten Dachboden gezogen um Platz für die Summafrischla zu schaffen, Heimatabend mit Schuaplattln eingeschlossen) bin ich mit diesen negativen Folgen des Massentourismus konfrontiert. Heute wohne ich in der Nähe von Salzburg und war schon viele Jahre nicht mehr in der Altstadt, weil das aufgrund der vielen Touristen eine Qual ist und die Preise für Eineimische gar nicht mehr leistbar sind. Von den normalen Lebenshaltungskosten rede ich noch gar nicht.
      In anderen Touristenhochburgen ist es ähnlich.
      Und wie pervers und verlogen ist es, den Massentourismus zu bewerben und dann zu jammern, wenn sie kommen.
      Felix Mitterer hat das sehr gut erkannt und in seinen Werken immer wieder angeprangert

    • blow_up -

      ich will mich jetzt nicht über die "freundlichkeit" der fremdenverkehrsbetriebe im salzkammergut/oberösterreich auslassen (50 jahre erfahrung damit könnten bände füllen), mit auch ein grund, warum corona vielleicht ein bischen heilsam sein könnte (aber nicht nur dort, in österreich müssen viele betriebe wieder lernen, dass ein gast ein gast ist, ein gast ist, ein gast ist und nicht der erduldete geldesel ...). lg.

    • morgenrot -

      Ja Josef, die schon frühzeitigen Auswüchse wissen und kennen wir.
      Als meine Tante in St. Johann im Pongau in den Sechziger- und Siebzigerjahren die eigenen Kinder auf den Dachboden verbannte, nur damit sie noch deren Zimmer für Deutsche und Holländer frei bekam.
      Und wir Buben gerade noch bei den Großeltern Unterschlupf fanden.
      Währung war die DM (auch auf der Speisekarte) und der Schilling aus Ostösterreich die Hälfte wert.
      Es war schon so wie beim Mitterer - und wie bei Dir. Ich will aber über niemanden den Stab brechen.

      Wir hatten übrigens eine tolle Woche und ebensolche Gastgeber in Strobl.

  • Blumendoktor -

    Sehr schön, leider mit abgezwicktem Kirchturm. SG Hans

    • morgenrot -

      Danke und richtig - der guten Ordnung halber ist nicht der Kirchturm sondern dessen Kreuz abgezwickt.
      Meine bessere Hälfte hat auch letzteres zur Gänze im Bild, nur wäre dann der Hallstätter See ausgeronnen und das habe ich mittels LR verhindert.
      Es musste für sie schnell gehen (nobody is perfect) sonst wäre die Kajakfahrerin aus dem Bild gepaddelt und so bildwichtig erscheint mir das fehlende Kreuz nicht.
      lg siegfried

    • Blumendoktor -

      Als Betrachter kennt man ja das Original nicht, ich sehe den Kirchturm halt als ganzes. SG Hans

    • myLens -

      您的專業知識給我留下了深刻的印象!

  • chris52 -

    Ein Sommer wie damals! LG Christian

  • krede -

    Wunderbar getroffen. Wir wollten vorletztes Jahr nach hallstatt.... Keine Chance, wegen Überfüllung nicht möglich. Die einheimischen tun mir da schon leid.
    LG Karsten

    • morgenrot -

      Tut mir auch leid für dich Karsten, das Problem sind die Busse, heuer atmen die Einheimischen auf, weil die Busse - Gott sei Dank - ausbleiben.
      Als die Anzahl der Busse limitiert wurde, sind die Asiaten auf dem gegenüberliegenden Bahnhof in überfüllten Eisenbahnzügen angerollt, was wiederum zu gröberen Transportproblemen über den See führte. Furchtbar ..
      lg siegfried

    • krede -

      ich kenne Hallstatt, war 2,3 mal dort. Nur das letzte Mal sollte es nicht sein. Und ja, auch bei mir waren es Asiaten, die ich eigentlich als freundliche nette Menschen kennengelernt habe. Einige ticken an solchen Touristenhotspots förmlich aus. Habe ich auch auf dem Schafberg / der Schafbergbahn erlebt. Da schämt man sich weil man ja auch Tourist ist.

    • morgenrot -

      So wirklich auf Urlaub waren wir im oö. Salzkammergut zum ersten Mal, stationiert in Strobl am Wolfgangsee.
      Da ich derzeit in kein Flugzeug einsteige, resp. meine üblichen Urlaubsziele derzeit nicht in Frage kommen, hat uns letztlich Corona ins Salzkammergut gebracht.

    • blow_up -

      ist ja auch ein schöner flecken auf der erde. wettermässig ein bischen a' la bretagne.

  • rider1080 -

    Hallstadt ohne Asiaten! Ein Bild mit Seltenheitswert. Nächstes Jahr ist es wahrscheinlich wieder vorbei.

    lg Werner

    • morgenrot -

      So ist es - wurde uns von einem Hallstätter bei einem Plauscherl auf der Hausbank bestätigt.
      lg siegfried