Church Alley

Nachdem meine Lieblings-Allee gemordet wurde, wie ich letzten Samstag leider feststellen musste, hab ich bis jetzt leider keinen besseren Ersatz gefunden - dafür mit Kirche :)

Kommentare 11

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  • Lady Sunshine -

    Das mit der gemordeten Allee ist ja schlimm... (;-((() !

    Aber dieses Bild ist vom Allerfeinsten !

    LG Gitti

  • mia taugts -

    Die kleinen (Filial)Kircherl sind oft die faszinioerenderen, noch dazu in der Allee im Nebel

    • Fred Kottan -

      Das war eine wirklch kleine Filiale. Also wenn da der Pfarrer und die Ministranten schon drin sind wird's eng ... ;)

    • mia taugts -

      Ja, aber gemötlich
      In der Filialkirche Sommerholz gabs vor ein paar Jahren immer wieder Konzerte von Künstlern der Salzburger Festspiele.
      30 Zuseher führten zu einer Überfüllung, aber genau deshalb einzigartig.
      1x wurde "Der Tod und das Mädchen" in einer Interpretation gegeben, die mir bis heute im Kopf geblieben ist

    • Fred Kottan -

      Ich glaub, bei uns tätn's auf sowas nicht draufkommen - für wos gibt's die Spuathalle ... ;)

  • Ergo25 -

    Die ist ja auch schön!
    Kommt immer darauf an, wie man es fotografisch umsetzt.
    Mit freundlichen Grüßen. Ernst,

    • Fred Kottan -

      Zu kurz, Erich, zu kurz! Und die alten, knorrigen Bäume dort fehlen mir. Ich hab von der seligen, alten Allee noch ein Bild im Nebel an der Wand hängen, welches mich auch motiviert hat, zuletzt im Nebel wieder dort hin zu fahren - das war wie im Märchen dort. Hab das Bild leider irgendwo ausgelagert - wenn ich's finde, stell ich's hier ein ...
      LG, Fred

    • Ergo25 -

      Da bin ich aber neugierig. Wo genau ist das?
      Liebe Grüße. Ernst

    • Fred Kottan -

      Also die alte, gemeuchelte Allee, war zwischen Safaripark Gänserndorf (R.I.P.) und der Siebenbrunner Heide. Der Parkplatz vom Safaripark war ja noch jahrelang nach der Schließung zugänglich. Von dort waren's dann nur mehr ein paar Minuten zum Anfang der Allee, die letztlich zum Forst um die Heide geführt hat. Ich glaub, es waren uralte Akazien, die den Grasweg zwischen den Äckern gesäumt haben.

      Ich war ja schon sehr lang nicht mehr dort, und hatte eben letzten Samstag die fixe Idee, im dichten Nebel dorthin zu fahren, um die Allee zu fotografieren. Wollte außerdem bei der Gelegenheit mein 135er Zeiss erstmals an der neuen Nikon ausprobieren, das hatt ich auch schon ewig nimmer in der Hand, das gute Stück. Ich bin dann zuerst in die Heide und wollte ausnahmsweise von dieser Seite reingehen, hab aber den Durchgang nicht mehr gefunden. Iregendwo hab ich dann einen Jäger getroffen, der mir erzäht hat, dass er von einer Allee nix weiß, obwohl er hier schon jahrzehntelang im Revier ist; es gebe nur einen "ausgehexelten Weg" da rüber.

      Ich hab dann schließlich doch noch die Stelle gefunden und musste mich zunächst durch einen Jungwald mit viel Gestrüpp schlagen. Der Trampelpfad war irgendwann plötzlich zu Ende. Die ganze Zeit waren mir schon die Verwüstungen aufgefallen, die von der Futtersuche der Wildsäue stammen. Auf einmal, nur 3 oder 4 Meter neben mir, ist eine ganze Rotte aus den Büschen aufgeschreckt - au weia ;-/ Hab mir nix anmerken lassen und bin einfach weitergangen, das Stativ schon mal als Abstandshalter platziert. Gottlob sind die Viecher vor mir weggerannt wie vorm Teufel, waren ganz schöne Apparate, puh ...

      Endlich hatte ich das diesseitige Ende der Alle erreicht, die an diesem Ende aber in dichtem Buschwerk gemündet hat - das war mittlerweile undurchdringlich geworden, keine Chance durchzukommen. Also bin ich wieder zurück und mit dem Auto auf die andere Seite gefahren; nicht auf den Parkplatz, sondern schon vorher über einen Feldweg. Von dort war's aber leider noch weiter als gedacht und ich bin eine ganze Weile gehatscht.

      Als ich mich dann der Allee genähert habe, ist mir schon aus der Ferne aufgefallen, dass dort gleich angrenzend einige Betriebsanlagen errichtet worden waren. Das ehemalige Safaripark-Gelände wurde offenbar massiv ausgebaut. Und als ich dann dort war, hab ich meinen Augen nicht getraut: *genau* auf dem ehemaligen Weg zwischen den Baumreihen hat einer der Betriebe einen 2m Zaun hochgezogen, um den jetzt mittlerweile dichtes Gestrüpp wuchert, das schon fast über die Baumkronen gewachsen ist. Die Allee lag wohl direkt an irgendeiner Grundstücksgrenze. Nun ja, Die Allee ist jetzt hin, nicht mehr begehbar und auch optisch entstellt. Man sieht von der Außenseite des neuen Betriebsgrundstücks nur mehr ein paar Wipfel aus den Büschen ragen, das war's ... ich war wütend und traurig, dass sogar hier die Industrialisierung nicht Halt macht und dermaßen rücksichtslos überall drüberwalzt. Meine Lieblingsweinberge wurden ja auch im Lauf der letzten Jahre von der Windradseuche heimgesucht: dort, wo früher kleine Weingarten-Traktoren durch die Hohlwege getuckert sind, fahren jetzt schwere Lastwägen auf breiten Versorgungswegen zu den riesigen Maschinen. Zu fotografieren gibt's dort auch nix mehr :(

      LG, Fred

    • Ergo25 -

      Danke für die Mühe, die du dir jetzt gemacht hast, diesen interessanten Bericht zu schreiben.
      ja, mit Wildsäuen ist nicht zu spaßen, überhaupt wenn sie Nachwuchs haben.
      Mit freundlichen Grüßen. Ernst