Help!

Nicht vergessen: Am 28. September ist der Wiener Fotomarathon 2019. Mach mit und hol dir deine Startnummer! Infos & Anmeldung

Mal was anderes, mal ein bisschen Farbe rauslassen. Ich mach nur sehr selten S/W-Bilder - entweder, wenn ich die Farben einfach nicht wunschgemäß hinbekomme, oder wenn's dem Bild einfach passt. Das hier ist ein Bild aus meinen fotografischen Anfängen, das ich aber seither so belassen und nicht mehr verändert habe. Thema = Titel, darf auch zum Nachdenken verleiten ... ;)

NIKON D800, AF-S Nikkor 50mm f/1.8G, ISO 100, f/8, 1/640

Kommentare 8

    Um unsere Inhalte kommentieren zu können, musst Du auf fotografie.at registriert sein.

  • Lady Sunshine -

    Also wenn ich so eine "attraktive" Vogelscheuche im Weingarten entdecke, fotografiere ich sie noch heute... - und meine Anfänge liegen auch schon eine Zeitlang zurück... (;-)) !
    Perspektive: Erste Sahne ! Die Umsetzung in SW gefällt mir auch sehr gut !
    LG Gitti

    • Fred Kottan -

      Danke Gitti - du kannst dir ja eine basteln. Ein Hemderl vom Herrn Gemahl und fertig ist die Gestalt, auch gleich zum Mitnehmen für die nächste Location ... ;)
      Also sooo lang kann das nicht her sein, so jung wie du bist! :) - Achtung, ned ausrutschen ... ;-))
      LG, Fred

  • Schattentaucher -

    So, jetzt spiel ich mal den Oberlehrer:-)...nein, Scherz beiseite, aber ich denke, du solltest die sw-Fotografie nicht links liegen lassen. Keinsfalls! Das Bild ist hevorragend, vielleicht auch wegen der Inszenierung, die mich tatsächlich zum weiteren Nachdenken verleitet hat. Ich mag solche Bilder sehr. Bei allem Respekt zu deinen durchaus sehr guten Fabbildern, bei diesem musste ich staunen....positiv gemeint.Ach, was solls? Vielleicht liegt es auch nur an meiner Vorliebe für sw, sicher aber auch an gut inszenierten Motiven:-)...Wie auch immer: Daumen hoch! lg werner

    • Fred Kottan -

      Hallo Werner, was trinkst du denn gernso ...? ;)

      Ich freu mich grad wirklich sehr über das positive Feedback von dir! Nein, ich lasse die S/W-Fotografie nicht unbedingt links liegen, aber in der Landschafts-Fotografie denke ich halt in Farbe, weil ich die Farben der Natur liebe! Wenn ich ein Bild habe, dass sowohl als auch gut kommt, wähle ich mit Sicherheit die Farbversion aus. Das bietet sich für mich in der Landschaftsfotografie eigentlich immer als die bessere Variante an.

      Sobald's allerdings irgendwie in Richtung Portrait geht, und sei's nur weil hier ein Hemd im Winde flattert oder dort ein Fischer im Bild sitzt, ist S/W bei mir *immer* eine Option. Ich habe auch sehr viele Portraits, die ich von Beginn an in S/W gestaltet habe. Die Portraits zeige ich allerdings nirgendwo her, weil da Menschen drauf sind, die das nicht möchten oder die ich nicht gefragt habe.

      Und rate mal, schon wieder ein Schnappschuss beim Spaziergang in den Weingärten - etwa 3 gedankliche Schaltvorgänge:
      1. gefesseltes Hemd
      2. Perspektive den Hügel hinauf
      3. Knopf gedrückt

      LG, Fred

  • morgenrot -

    Ich glaube am Anfang fotografiert man wilder, unbedarfter und zum Teil auch besser.
    Besser auch deshalb, weil man mit dem ganzen unnötigen fotografischen Wissen im Kopf noch nicht überfrachtet ist.

    • Fred Kottan -

      Ich glaube, man ist am Anfang mit mehr Euphorie bei der Sache und fotografiert auch mehr, weil man einfach von jedem Kas ein Bild machen muss - nur um Fotos machen zu können, aber auch um zu lernen. Mit der Zeit wird man dann ruhiger und wählerischer, was die Gelegenheiten betrifft. Gerade bei der Landschafts- und Naturfotografie ist die Sache ja immer mit einem gewisssen Aufwand verbunden: früher hab ich im Sommer und Herbst versucht, an jedem freien Tag um 4 aus den Federn zu kommen und möglichst bei der ersten Morgenröte ;) im Auwald oder sonstwo zu sein. Natürlich war's dann oft für die Katz, weil das Wetter und das Licht nicht mitgespielt haben (auch eine eigene Kunst, dann daraus was zu machen) - also viel Aufwand für nix. Heutzutage weiß ich, was ich will, und wenn's keine Aussicht darauf gibt, lass ich's bleiben ... und schlaf noch eine Runde :)

      Das "fotografische Wissen" hab ich nie hoch bewertet - ich seh' da im Wesentlichen ganze 3 Parameter, die man im Auge behalten muss, und ein paar Richtlinien, die ich aber eigentlich nie bewusst befolge. Der Rest ist einfach der Blick für's Bild, der Weg dorthin (Einsatz) und letztlich sicher auch Erfahrung. Ersteren hat man, wenn, eh von Anfang an. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass mich die mit der Zeit gewonnene Erfahrung in der Kreativität oder Spontanität eingeschränkt hätte - auch weil mir beim Fotografieren eigentlich (fast) alle Regeln egal sind. Auch bei allen anderen Fotografen sehe ich, wie die Bilder über die Jahre immer besser werden, wenn man so auf einschlägigen Plattformen die Bilder der anderen über die Zeit zurückverfolgt.

      Was natürlich sein kann, und was du wohl angesprochen hast: unter den 1000 Käsebildern pro Anfänger-Tag waren 3 gute, die man später nie gemacht hätte :)

  • D.J. -

    Hat was das mir sehr gut gefällt.
    Lg.Andi