Foto - Weich - Einstellung oder Bearbeitung?

    Am 26. September ist der Wiener Fotomarathon 2020 - mit Kamera oder Handy - Hol dir deine Startnummer! Infos & Anmeldung

    Gutscheine, Vergünstigungen und Geschenke beim Fotowettbewerb "Freizeit in Wien" Jetzt mitmachen

    • Foto - Weich - Einstellung oder Bearbeitung?

      hallo zusammen,

      mich würde es interessieren wie ihr die situation bei dem beigefügten bild sieht?! die standarteinstellungen bei den dslm führt normalerweise dazu, dass die fotos zu scharf abgebildet werden.
      ich habe bereits von ein paar fotografen so ähnliche fotos wie hier beigefügt gesehen und mir immer gedacht ob diese eine weichere einstellung an der kamera machen oder im photoshop diese so bearbeiten.
      was denkt ihr so..... - mir gefällt dieser look!

      PS: ich weis ich könnte selber herum experimentieren, jedoch würde mich eure meinung dazu interessieren....

      danke.

      lg
      gregor
      Bilder
      • c053234e-6bf6-4bbd-a33b-1018fdbcadf5.jpg

        48 mal angesehen
    • Das hat nix mit Kamera oder Objektiv zu tun, das ist allerfeinste Malerei, eine Illustration.

      Warum sowas überhaupt als Photo bezeichnet werden darf .. :rolleyes:

      Der Bäcker verkauft ja auch "Brot" und nicht "Weizenkörner" obwohl die einmal das Rohmaterial waren.

      Für das Ergebnis: viel üben, üben, üben. Oder ein Handy mit entsprechenden Beauty-Filtern verwenden, die machen das mittlerweile von alleine.

      Und an der Grundarbeit wie Location, Licht, Modell, Make-Up, Haare, Stylist usw ändert die Kamera und die Bearbeitung eh nichts.
    • macgregory schrieb:

      eine weichere einstellung an der kamera
      Was meinst du damit ?
      IFür mich hast du das Bild sehr gut bearbeitet !


      GRUBERND schrieb:

      Warum sowas überhaupt als Photo bezeichnet werden darf ..
      ???


      GRUBERND schrieb:

      Für das Ergebnis: viel üben, üben, üben. Oder ein Handy mit entsprechenden Beauty-Filtern verwenden, die machen das mittlerweile von alleine.
      ??? üben sollten hier einige oder ?! Vielleicht auch mal mit Spiegel ....
    • Man kann auch mit der Kameraeinstellung ein bisschen experimentieren und den Fokus leicht "verrutschen". Eher eine kleinere Blende, damit es eben keinen Bokeh-Effekt gibt und nach dem Fokussieren den Fokus einen Hauch kürzer stellen (also nach AF manuell nachstellen, oder überhaup manuell). Damit ist alles was abgebildet wird etwas hinter der Fokusebene und wenn der Hauch klein genug war "weich" abgebildet. Ich hab ein Objektiv das am Fokusring etwas Spiel hat. Wenn ich so einen weichen Effekt erzielen will, dann mach ich das mit AF und dann drücke ich den Fokusring etwas gegen den Widerstand das genügt schon. Übertreibt man es, wir das Foto einfach nur verwaschen.
    • Ich kenne keine Kamera die eine Einstellung "weich" hat. Unscharf wäre leicht, aber das ist was anderes. Das Beispielbild ist durch einen entsprechenden Filter gelaufen - der es meiner Meinung nach entpersönlichisiert (tolles Wort) hat. Aber auch das ist kein Weichzeichner, sondern die synthetische Entfernung aller Hautunreinheiten. Weil das Bild ist ja scharf, nur ist die Haut keine Haut mehr.
    • mia taugts schrieb:

      Vaseline aufs Objektiv schmieren
      So unernst habe ich das gar nicht gemeint.
      In analogen Zeiten war das ein probates Mittel. Natürlich hat man die Vaseline nicht direkt auf das Obejktiv geschmiert, ich habe mir einige Glasscheiben mit verschiedenen Dichten und Materialien beschichtet und dann vor die Linse geklebt (geht im Übrigen auch mit billigen Neutralfiltern). Man konnte sogar mit etwas Aufwand maskieren. Damit hätten heute zwar die AF's vermutlich Probleme, aber es gibt ja immer noch manuellen Fokus

      Auch beim Vergrößern konnte man noch z.B. mit Vlieseinlage, beschichteten Glasplättchen und/oder Abwedeln weichzeichnen. Maskieren und Weichzeichnen macht man halt heut mit einer Software.

      Für alle dieser Möglichkeiten gilt aber: Man muss sich den gewünschten Effekt erarbeiten und den Drang zu übertreiben bremsen
    • Solche Tips hab ich hier auch schon mal bekommen im Rahmen einer Diskussion mit einem experimentellen Foto.
      Ich hatte es auch mit einem Fettfilm sogar direkt auf der Frontlinse versucht. (Geht prima mit 80%igem Rum wieder weg.) Aber es waren immer die Schlieren vom Schmiermuster die dann Lichter so verzerrt haben.

      In der Mitte hatte ich eine ovale Fläche mit ca. 2x3 cm frei gelassen, da ich nicht alles weich haben wollte, sondern so etwas wie ein künstliches Bokeh. Jetzt hab ich mir so einen "Filter" aus einer leicht strukturierten Klarsichfolie ausgeschnitten und vorn dran geklebt.

      Einige weitere Effekttricks gibt es unter diesem Link nachzulesen, auch ein Tip aus der f.at Community:
      [Links sind nur für Registrierte Benutzer sichtbar]
      Bilder
      • IMG_0441.jpg

        6 mal angesehen
      • IMG_645.jpg

        5 mal angesehen
    • Also das Bild ist ziemlich sicher schonmal gut mit einer großen Lichtquelle ausgeleuchtet und ich vermute auch das Dodge and Burn gemacht wurde (an den Beinen sieht es so aus)

      man braucht keine teuren Programme dafür, dazu gibt es einfache Photoshop- Techniken, die einfach sind und gut funktionieren, man muss sie nur auch sparsam anwenden. Was wichtig ist ist, dass du die Haut nicht einfach weich zeichnest sondern auf irgendeine Art und Weise die "Grundstruktur" der Haut erhältst.

      Du musst also gleichzeitig "schärfen" bzw. harte Kontraste belassen und den Rest glatter bügeln.

      Dazu gibts zum einen die Frequenztrennung in Photoshop, bei Bedarf kann ich auch eine Aktion die alles automatisch macht hier reinstellen. Dabei werden die hohen Frequenzen also die Struktur von den Tiefen, also der Farbe und sich nicht scharf ändernden Kontrasten getrennt.

      Nimmt man die untere Ebene mit den Farben und zeichnet diese weich, dann erhält man so einen weiche Haut- Look.

      Ich habe eine weiter Aktion bei welcher das praktisch nur durch Filter erreicht wird eine Art Pudereffekt.

      Alles muss man jedoch immer nur auf die benötigten Bereiche der Haut anwenden also maskieren.


      Nur solo in Kamera sind solche Looks finde ich nur schwer und mit irrem Aufwand zu erreichen, viele Lichtquellen die alles ausfüllen so das es praktisch fast keine Struktur gibt.

      Wenn man die Kamera "unscharf" einstellt sind Augen Wimpern Augenbrauen und Lippen auch unscharf was ich zum Beispiel nur ungern hätte und das Licht muss trotzdem stimmen.

      Ich hoffe ich konnte etwas helfen, falls etwas unklar ist oder jemand die Aktionen haben will bitte fragen
    • apart schrieb:

      Aber es waren immer die Schlieren vom Schmiermuster die dann Lichter so verzerrt haben.
      Deshalb habe ich auch mit verschiedenen Dichten gearbeitet (gestreckt mit Verdünnung und Netzmittel)


      apart schrieb:

      Jetzt hab ich mir so einen "Filter" aus einer leicht strukturierten Klarsichfolie ausgeschnitten und vorn dran geklebt.
      Ja, heute würe ich auch eine Satinatofolie verwenden, die gibt in verschiedenen Dichten. Aber die gabs damals noch nicht

    Registrieren oder Anmelden

    Du musst auf fotografie.at angemeldet sein, um hier antworten zu können.

    Registrieren

    Hier kannst Du Dich neu registrieren - einfach und schnell!


    Neu registrieren

    Annmelden

    Du bist schon Mitglied? Hier kannst Du Dich anmelden.


    Anmelden