handy und schärfentiefe

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    • blow_up schrieb:

      wenn das ergebnis passt, ist das m.m. nach egal.
      vorallem wenn man nicht wie ein Depp erst einmal zehntausend Stunden in so Monster wie Photoshop investieren muss sondern das mit einem einfachen Wischi vor bzw während der Aufnahme machen kann.

      PS: Test für tiefensimulierende Software: dünne reflektierende Metallkante. die muss weich nach hinten verlaufen und immer dicker werden.
    • GRUBERND schrieb:

      Test für tiefensimulierende Software: dünne reflektierende Metallkante. die muss weich nach hinten verlaufen und immer dicker werden.
      bei der Tischkante im obigen Stiegl-Bild besteht die Software den Test nicht, insbesondere weil die Unschärfe nicht kontinuierlich zunimmt.

      Hier noch ein Vergleichsbild, was ich meine (und da ist's für ein Handybild öha):

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von morgenrot ()

    • morgenrot schrieb:

      bei der Tischkante im obigen Stiegl-Bild besteht die Software den Test nicht, insbesondere weil die Unschärfe nicht kontinuierlich zunimmt.
      zwei dinge:
      erstens meine ich verläuft die tischkannte meines sehens nach kontinuierlich in die unschärfe.
      zweitens ist nicht immer der kontinuierliche verlauf das ausschlaggebende, das schöne an den dingern ist, dass ich den schärfemittelpunkt, den grad der unschärfe und bis zu einem gewissen grad auch den verlauf entweder bei der aufnahme oder sogar nachher bestimmen kann. das bringt möglichkeiten wie zu anfang der fotografie, wo es noch nicht um den mathematischen aspekt, sondern um die kongurenz zur malerei ging und herrliche - malerische - boukehs entstanden. m.m. nach ist das, was da mit den handys passiert, der anfang der befreiung der fotografie von den in letzter zeit fast schon pathologischen (von der industrie geschickt geschürten) zwängen.

      nächste out of the box (man beachte auch die belichtungsmessung, keinerlei nachbearbeitung), da hinkt so manche sauteure kamera hinten nach:


    • morgenrot schrieb:

      Auch wenn eine gewisse Ablöse stattfindet, bleiben optische und mechanische Limitierungen bestehen und den Schärfepunkt bestimme ich jedenfalls vor dem Auslösen.
      das ist klar, kleine linsen sind kleine linsen (das wird aber in zukunft durch einsatz mehrerer linsen, derzeit sind 4 maximum, gibt schon ansätze mit über 20, zumindest annähernd ersetzt) und ich setze auch vor dem auslösen den schärfepunkt (außer bei den bildern, die expressive unschärfen per software erhalten), bin mir aber nicht mehr so sicher, ob das bei uns nicht eine über jahrzehnte angeeignete gewohnheit ist, denn es wird bald nicht mehr notwendig sein. die rechenleistung der in den kameras verbauten computer ist jetzt schon immens und ändert sich monatlich.
    • lumenesca schrieb:

      Eben nicht, weil schon in der Box, siehe oben.
      jo eh, das ist aber immer die diskussion um des kaisers bart. jede digicam bearbeitet auf irgendeine art das bild, selbst wenn man raw dateien verwendet. ich habe gemeint, dass ich diese bilder nachher nicht mehr bearbeitet habe. auch eine analog kamera beeinflußt durch filmwahl, chemie, linse, art wie sie mit belichtung umgeht, das bild. das beste aufnahmegerät ist jenes, das mir die bilder, die ich bei der aufnahme im kopf habe möglichst annähernd liefert, ideal wäre es, wenn keinerlei nachbearbeitung notwending wäre (das geht bei vielen anwendungsbereichen sowieso nicht).
    • lumenesca schrieb:

      "Normale" Kameras rechnen aber nicht künstlich Bkoeh, Unschärfe oder anderes dazu.
      tut das p20 auch nicht, sondern nur wenn man will, so wie man bei "normalen" kameras - was ist schon normal? - durch die wahl eines sauteuren objektives mit blende 1.4, 1.2 eben auch eine entscheidung trifft. du kannst mit dem p20 auch ganz "normal" mit wahl der blende und belichtungszeit fotografieren.
      ich wollte hier auch keine grundsatzdiskussion über die altebekannte "normale" - oft leider langweilige - fotografie anstossen, sondern mein kindliches erstaunen über die leistung eines kleinen kastels mit winzigen (leica) linsen kundtun. denn mein idealer fotografierkasten ist eben ein ding in ungefährer größe eines handys mit der leistung einer hasselblad. das wird es nicht spielen (noch nicht). also geht man kompromisse ein. die spiegelreflex waren einer, jetzt sinds die spiegellosen (und kommen schon sehr nahe) und, wer weiß, wie bald es handtellergroße kästchen sein werden. ist nur mehr eine frage der prozessorleistung und - grösse (ich rede hier selbstverständlich nicht von großen tele - brennweiten). ich sehe am tag dutzende situationen, die herrliche bilder werden könnten, hätte ich eine cam dabei. mir ist aber sogar die x-t2 zu groß um sie immer dabei zu haben. von einem spiegelprügel gar nicht zu reden.
    • Mmn ist es schlussendlich völlig egal wie ein Bild entstanden ist. Ob das Bokeh durch eine Linse oder durch Software gemacht wurde spielt doch überhaupt keine Rolle.
      Interessant ist lediglich ob das Ergebnis meinen Vorstellungen entspricht. Es gibt keine Fotografie, die per se mehr oder weniger wert ist als eine andere. Ich habe unterschiedliche Möglichkeiten, ich sehe es wie ein Buffet an dem ich mir nehme wozu ich gerade Lust habe.
    • lumenesca schrieb:

      "Normale" Kameras rechnen aber nicht künstlich Bkoeh, Unschärfe oder anderes dazu.
      natürlich rechnen die da alles mögliche rein, nur kannst du es nicht mehr ändern, ausser ein bisserl an der Blende zu schrauben.

      ich sehe computational photography so ähnlich wie eine Fachkamera .. da geht viel mehr als ein einziger Preset als der, den sich der Hersteller ausgesucht hat.

      genauso verhält es sich ja mit dem ganzen Filmzeug - der sogenannten analogen Fotografie - da lädt man sich auch einen Preset in die Kamera rein - volkstümlich "Film" genannt - setzt einen weiteren mit der Filmentwicklung oben drauf und dann noch einen mit dem Print falls es sich um Negativmaterial handelt.

      am Schluss ist alles nur Werkzeug, damit dann jemand sagen kann "gefällt mir (nicht)".

      das Bierbild auf dem urigen Tisch gefällt mir. Prost!

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