Erste Bearbeitung mit Digital Photo Professional von Canon

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    • Erste Bearbeitung mit Digital Photo Professional von Canon

      Hallo ich beginne gerade mich in die Bearbeitung von Bildern einzuarbeiten. Eigentlich wollte ich beim Originalbild die Grashalme auf der linken Seite wegstempeln und nicht wegschneiden. Der Himmel wirkte dann aber sehr unnatürlich. Gibt es da einen Trick, wie man das machen kann, so das es noch natürlich ausschaut? Danke für eure Hilfe
      Bilder
      • Originalbild

        20 mal angesehen
      • bearbeitetes Bild

        16 mal angesehen
    • Die Bearbeitung zeigt schon mal recht gut, was möglich ist. Ich finde die Blautöne beim rechten Bild einen Hauch überzogen - Das fetzt zwar so richtig beim Öffnen des Bildes, aber persönlich finde ich es etwas zu kräftig. Hier wird schon mal klar, das Fotografie einfach Geschmacksache ist.

      Der neue Schnitt gefällt mir jedenfalls etwas besser, aber jetzt ists halt links etwas eng geworden. Was mir auch auffällt ist, das der Halm rechts oben etwas angeschnitten ist. Bei Bildschnitten bewährt sich meistens das Prinzip, das man etwas mittels Bildschnitt nie so ein bisserl absäbelt, sondern wenns denn sein muß, dann ordentlich/deutlich schneiden.

      Ein Punkt, der sich auch jetzt nicht mehr beheben lässt ist die vorne sitzende Blüte, die unscharf ist. Hier hätte eventuell eine kleinere Blende geholfen, was aber dann den Hintergrund wieder schärfer gezeichnet hätte.

      Das war es auch, was ich gemeint hatte mit dem Fokus erst mal auf die üblichen Aufnahmeparameter - Das Gegenlicht finde ich sehr gut eingesetzt, das macht das Bild sehr interessant. Die ganzen Halme und Stängel müssen schon bei der Aufnahme richtig platziert werden und die Blende und der Fokus schon passen. Klar kann man noch stempeln und alles, aber das ist sehr zeitintensiv und macht wenig Freude.

      Jedenfalls ist es ein beliebter Fehler den Hintergrund zu vernachlässigen und das rächt sich oft übelst, man muß den Hintergrund als Bühne betrachten, auf der das Motiv hervortritt. Eine Bühne zu vernachlässigen würde im Theater keiner machen. Beim Fotografieren passierts aber immer wieder mal (auch bei alten Hasen und Vollprofis ;))

      Das klingt jetzt alles furchtbar, ist aber so nicht gemeint - Mir gefällt das Bild in beiden Varianten schon mal sehr gut und ich freue mich auf Deine zukünftigen Bilder.

      LG
      Martin
    • Hallo Martin,

      vielen Dank für deine Antwort :)

      Ehrlich gesagt ist es mir auch lieber, wenn der Hintergrund schon beim Fotografieren passt und darauf werde ich in Zukunft mehr achten (ja das Stempeln ist nervig und in dem großflächigen Stil nicht wirklich meins). Links ist es ziemlich eng geworden ja das gefällt mir auch nicht gut. Den abgeschnittenen Halm hab ich noch gar nicht bemerkt - danke fürs aufmerksam machen - der Teufel steckt im Detail :)))

      Das überzogenen Blau, ja ich glaub ich sollte die Regler feinfühliger bedienen. Ich möchte ja, dass meine Bilder trotz Bearbeitung noch natürlich aussehen.

      Es klingt überhaupt nicht schlimm was du geschrieben hast. Aus solchen Feedbacks lerne ich, worauf ich noch besser achten muss schon während dem fotografieren. Ich bin schon ziemlich Kritikfest keine Sorge ;)

      Lg Manuela
    • Manuela Demarle schrieb:


      Das überzogenen Blau, ja ich glaub ich sollte die Regler feinfühliger bedienen. Ich möchte ja, dass meine Bilder trotz Bearbeitung noch natürlich aussehen.
      Am besten gar nicht bedienen, so halte ich das, denn ich will ja photographieren und nicht Bilder bearbeiten.
      Deine Kamerasoftware hat ein natürlich aussehendes Bild erstellt und einen guten Kompromiss in den Lichtern - immerhin ist es eine Gegenlichtaufnahme - gefunden. Die Kameras können das schon.

      Wir haben die Wahl. Sobald der Durchschnittsamateur auf ein geeignetes Motiv trifft, nimmt er die Kamera hoch und knipst, gewöhnlich nur ein einziges Bild.
      Der schöpferische Photograph hingegen - soferne er nicht blitzschnell reagieren muss, ehe der Augenblick und mit ihm die einmalige Gelegenheit vorbei ist - studiert sein Motiv umgehend aus verschiedenen Entfernungen und Blickwinkeln und er lässt es nicht bei einer einzigen Aufnahme bewenden.
      Wir haben immer die Wahl, ergo nutzen wir die Vielfalt der Möglichkeiten.
      Wenn ein Motiv es wert ist, photographiert zu werden, ist es auch ganze Arbeit wert. Ein einziges Photo pro Motiv reicht normalerweise nicht aus.

      Warum ich das schreibe?
      Ich will photographieren und nicht Bilder bearbeiten.
    • Eine persönliche Sicht, Siegfried. Den Satz: "Wenn ein Motiv es wert ist, photographiert zu werden, ist es auch ganze Arbeit wert" kann, soll, muß man unterschreiben. Die Frage, was "die ganze Arbeit" alles umfasst, ist wohl individueller.

      Bei mir ist dann zb die Dunkelkammerarbeit dabei. Aber, ich gesteh's, bei meinen Digitalen schon auch ab und zu Bildbearbeitung. Denn oft sind es nur Kleinigkeiten (wenn man Übung hat), die einem Bild ungemein auf die Sprünge helfen können. Warum soll man darauf verzichten?
      Sicher, manchmal artet das in einen Wettbewerb nach dem knalligsten Sonnenuntergang aus, der dann mit Fotografie oft nur mehr am Rande zu tun hat.
      Aber auch in der Dunkelkammer greife ich in das Bild ein, ändere Kontrast, Belichte nach etc., um das Ergebnis soweit es mir möglich ist, auf den Punkt zu bringen.

      LG Ralph
    • Durchaus nachvollziehbar, Ralph und natürlich auch richtig, Bilder, sowohl analog als auch digital, im - auch wiederum subjektiv - richtigen Ausmaß dort, wo es dem Bild dienlich ist, nachzubearbeiten.

      Ich habe bewusst/absichtlich zugespitzt, wiewohl meine Ansicht, ein gutes Bild beinhaltet schon vor seiner Nachbearbeitung die wesentlichen Kriterien, die es eben zu einem guten Bild machen, keineswegs Zustimmung zu finden braucht.
      lg siegfried
    • Der Erste und wichtigste Schritt ist die Selektion.

      Es gibt den berühmtem Ansel Adams Ausbruch:

      „7 Bilder in einem Jahr ist das nicht eine tolle Ausbeute“

      Um deinen Fortschritte sichtbar zu machen drucke dein bestes Bild im Monat aus und häng es in einen Wechselrahmen auf an einen Platz wo du es oft im Blick hast. Nicht zu klein mindestens 30x40cm und du kannst deine Fortschitte an den 12 Bilderen sehen.

      Wenn du die Latte höher legst wird bei 100 Bilden wenn du Glück hast eins dabei sein was der Bearbeitung würdig ist. Vom Rest wurde ich mich trennen.

      Dieses eine Bild wird dir sofort in der ersten Sekunde auffallen.

      LG
      Adi
    • Das Erste ist das was du zeigen willst sollte viel Raum im Bild einnehmen. Wenn dein Auge anfängt zu suchen und keinen Ankerpunkt findet dann ist zu viel am Bild. Es kann schon sein das man sich Details am Bild genauer ansieht aber es muss dich immer wieder zu einen Ankerpunkt zurückführen.

      Zu den Formaten
      Beim Beschneiden solltest du nicht einfach ein paar cm wegschneiden.
      Sondern mal schauen welches Format passt zu meinen Motiv.

      Wo will ich es zeigen z.B 16:9 fühlt einen Monitor.

      Wie wirkt das Motiv am besten Hoch oder Querformat

      Willst du ein Bild drucken dann ist das besonders wichtig weil du wenn du nicht ein standardisiertes Format einhältst kein vorgefertigtes Passepartout bekommst und es selbst schneiden musst oder es dir teuer auf Maß scheiden lassen musst.

      Außerdem entsprechen die Formate dem Goldenen Schnitt und sind die Leinwände deiner Kunst und in diese weißen Leinwand bettest du deine Bilder ein.

      Deine Kamera ist auf 4:3 Optimiert.

      Morgenrot fotografiert Kleinbild 2:3.

      Wir analogen im Großformat Martin, Ralph und ich Adi in 4:5, 5:7, 8:10

      In jedem Format muss man anders komponieren weil sich der Goldene Schnitt verändert.

      Ein sehr schönes Format ist 1:1

      Du kannst dir in deinen Bearbeitungsprogram Rahmen setzen lassen in den verschiedenen Formaten und sie beim bescheiden in der Größe verenden. Behalte immer ein gängiges Format bei weil es entspricht den sehe Gewohnheiten und aus den oben genagten Gründen.

      LG
      Adi
      PS: Ich hab für den Beschnitt für dein Bild 5:7 gewahlt.
    • Hallo Adi danke für die Erklärung.
      Ich hab ja meistens 16:9 fotografiert und dann so zugeschnitten wie es für mich gepasst hat, ohne irgendein Format im Kopf zu haben. Was ich meistens versucht hab zu beachten ist die Drittelregel und es auf das wesentliche zu konzentrieren. Der goldene Schnitt erschließt sich mir noch nicht ganz, da herrscht noch Informationspotential. Werd mich die Tage damit auseinandersetzen. Die Drittelregel hab ich meistens schon intuitiv angewendet ohne genauer darüber Bescheid zu wissen.
      Du hast geschrieben "Optimiert auf 4:3.... weil die Kamera in diesem Format sämtliche Megapixel nutzt, oder?
      D.h. zuerst überlegen was will ich übermitteln, was ist wichtig, wie soll die Wirkung sein, dann ob 1:1 oder 4:3, Lichteinfall beachten, Perspektive überlegen, Goldenen Schnitt beachten und bei 4:3 entscheiden ob Quer- oder Hochformat.
    • Zitat
      Du hast geschrieben "Optimiert auf 4:3.... weil die

      Kamera in diesem Format sämtliche Megapixel nutzt, oder?

      Ja das ist das Format deines Sensors.

      Das Hoch und das Querformat sind für die Bildwirkung bestimmend und du solltest schon bei der Aufnahme entscheiden welche Wirkung du erzielen willst.

      [Links sind nur für Registrierte Benutzer sichtbar]

      Eine gute Übung ist wenn du dein Objektiv auf 50mm stellst und deine Füße als Zoom nimmst und den Bildausschnitt durch die Entfernung bestimmst. 50mm entsprechen dem natürlichen Blickfeld.
      Um die Wirkung von Hoch und Querformat zu unterstreichen stell die Kamera auf 2:3.
      Jetzt suche dir ein Motiv und versuche das für dich richtige H/Q Format zu geben.

      Z.B. Einen Baum der frei auf einer Wiese steht. Geh um ihn herum und fotografier ihn von allen Seiten im H/Q Format mit 50mm aus verschieden Entfernungen und geh Vor und Zurück. Achte auf den Hintergrund Fotografiere Gegenlicht Aufnahmen und fotografier auch mal die Landschaft mit.
      Verendere auch deinen Position in der Hohe geh in die Knie leg dich auf den Boden usw.

      PS: Zu Mittag wird das nichts bringen entweder in der Früh oder am Abend. Wenn die Sonne am höchsten steht hast du hartes Licht und keinen Schatten.

      LG
      Adi

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