Umstieg von 70D auf 6D oder besseres Objektiv zb 24-70/2,8 ?

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    • Umstieg von 70D auf 6D oder besseres Objektiv zb 24-70/2,8 ?

      Hallo zusammen !

      Ich habe eine Frage an die versierten Fotografen.

      Ich habe aktuell eine 70D mit 50mm 1,4 festbrennweite und das kit mit 18-135 mm.

      Mein Spezialgebiet ist Portrait genauer auch Kinder und newborn Fotografie.

      Da ich mir indoor schwer tue mit dem 50 mm den Abstand zum Objekt einzuhalten, dachte ich ich steige
      Auf Vollformat um.

      jetzt frage ich mich ob das Sinn macht, oder ich die 70D behalten soll und lieber
      Das 24-70 mm 2,8 zulegen soll. Um nicht sooo weit weg von meinem Objekt
      Abstand nehmen muss damit ich alles drauf bekomme.

      Freue mich über eure Meinungen!

      LG
    • Das 24-70mm f2.8 ist für Vollformat gerechnet. Kann man bei Canon VF Objektive an APS-C Bodies verwenden? Da war doch was, oder irre ich?

      Wenn es klappt, fein, aber wenn du es ohnhin lieber weiter möchtest, würde ich ein Objektiv nehmen, das ohnehin für APS-C gerechnet ist. Ein Objektiv mit 24mm ergibt einen Bildwinkel von 36mm an APS-C. Also praktisch Normalbrennweite an APS-C.

      In Räumen habe ich aber schon öfters für Gruppenfotos WW gebraucht.
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      12mm µft = (entspricht) 16mm APS-C = 24mm KB

      Dasselbe hier:
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      LG, Roland
    • Herzdame007 schrieb:

      Da ich mir indoor schwer tue mit dem 50 mm den Abstand zum Objekt einzuhalten, dachte ich ich steige
      Auf Vollformat um.


      Es mag - je nach Anwendung, Geldbeutel und Tragkraft des Fotografen - gute Gründe geben, auf Vollformat umzusteigen: Rauschverhalten, Freistellungspotential, ... aber dass die Brennweite nicht für die Anwendung passt, ist mir noch selten als Beweggrund untergekommen, klingt irgendwie von der Argumentation her "verkehrt rum". Ich denke, man sollte ein System bewusst wählen, und dann die Objektive dazukaufen, die man braucht.
      Du kannst das 24-70/2.8 auf einer APS-C-Kamera verwenden, aber es ist unnötig gross, teuer und schwer. Macht eventuell dann Sinn, wenn Du ohnehin vor hast später auf Vollformat umzusteigen, damit Du nicht mehr Deinen ganzen Objektivpark erneuern musst. Aber ansonsten würde ich aus verschiedenen Gründen auf eine APS-C-Kamera ein APS-C-Objektiv montieren.
    • fotowilly schrieb:

      Kaufst das 100/2,8 dazu. Bist mit dem 50er im Porträt ganz gut unterwegs.


      Sie sagte, das 50er (äequivalent 80mm) ist ihr in Innenräumen auf APS-C zu lang, wie löst das 100er (äquivalent 160mm) das Problem?

      Das 35er wie oben von Wolfgang erwähnt ist da eine klügere Idee (entspricht 56mm).

      Wenn das noch immer zu lang wäre, das EF-S 24mm (äquivalent 38,4mm) wäre auch noch eine Möglichkeit; hat halt 'nur' Lichtstärke von 2.8 im Vergleich zu den 35ern mit 2.0 oder 1.4, ist aber auch viel günstiger und soll ebenfalls sehr gut sein.
    • Wenn das 50mm zu lang für Indoor ist, dann kann man dem Tipp mit dem 35mm nur zustimmen.

      Als Allround Objektiv ist das weit besser am Crop Sensor geeignet.

      Ein 24-70 deckt zwar einen ganz schönen Bereich ab, allerdings wie schon zuvor im Thread gesagt: schwer, teuer, und eigentlich sollte da ein FF Body dran, um so ein Objektiv richtig auszunutzen.

      Beim 35mm F2 ist man halt auch schon bei 500,-

      Eine Alternative wäre das 24mm STM f2.8 ... ist nicht Vollformat geeignet, und entpricht beim APS-C Sensor vom Bildwinkel her einem KB 40mm ... das ist für Portraits zwar schon sehr weit (also nicht zu nah ran), aber sehr sehr vielseitig, klein, leicht. Und eine idealere Ergänzung zum 50mm das man dann immer noch für Closeup Portraits verwenden kann.
      Und ist um 150,- zu haben...

      edit: ah, da war jemand schneller :)

      edit2: und man mag Steve Huff mögen oder auch nicht: diesen Artikel hier kann ich nur empfehlen:
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    • wictred schrieb:

      edit: ah, da war jemand schneller


      Ich hoffe, sie findet es hilfreich, wenn wir uns gegenseitig bestätigen, das gibt den Aussagen mehr Gewicht :)

      Ich bestätige auch Deine Aussage, dass sich das 24er mit dem 50er gut ergänzt, das hatte ich vergessen zu erwähnen. 50mm und 35mm sind halt relativ nah beinander.

      Wenn ich mit mehreren Festbrennweiten ausgehe (mit Vollformat), sind es entweder 35/1.4 und 85/1. 8 (und manchmal packe ich das 135/2 dazu), oder aber 24/1.4, 50/1.2 und das schon oben erwähnte 100/2.8.

      50mm und 35mm packe ich praktisch nie zusammen ein.
    • Das 24-70 ist natürlich ein sehr gutes Allroundobjektiv, egal ob die I oder II Version. Dennoch shoote ich Babys zumeist mit dem Sigma 30 1.4. Bei Babys willst Du gar nicht die ultimative Schärfe wobei die Linse an der Crop wirklich sehr gut darstellt. Zudem fotografiert man Babys fast ausschließlich innen, da ist die Offenblende natürlich sehr hilfreich und sehr oft das Nonplusultra. Siehe: [Links sind nur für Registrierte Benutzer sichtbar]
      Für Portraits habe ich hauptsächlich diese 3 Linsen in Verwendung. Das Sigma 35 1.4, das Canon 50 1.4 und das 85 1.2. Aber mit dem 24-70 kannst Du nichts falsch machen, es ist die am häufigsten von mir genutzte Linse wenn ich Portraits mache, da sie vom Spielraum der Brennweite und Abbildungsqualität perfekt ist, die Festbrennweiten verwende ich für intensive Looks.

      LG
      Valentin
    • Off-topic schrieb:


      50mm und 35mm packe ich praktisch nie zusammen ein.


      geht mir auch so...

      Mit APS-C war das 35mm eigtl fast immer dabei, und dazu ein 19mm ... und ab und an ein 60mm.
      Entspricht also 28/50 (bzw 90).

      Und gerade bei 28 und 50mm kam es oft vor, dass das eine zu weit, das andere zu lang war. Trotzdem eine gute Kombo.
      Nun mit Vollformat sind es hauptsächlich 35mm (also nur noch diese eine Brennweite statt 28+50mm) und damit kann man wirklich sehr viel abdecken. Und dort wo das nicht reicht -> 135mm. Die 50mm Festbrennweite bleibt meistens daheim.

      Auch ganz nett, die passenden Videos von Digitalrev TV:

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    • wictred schrieb:

      Die 50mm Festbrennweite bleibt meistens daheim.
      Über 90 % meiner Bilder entstehen mit 50mm Festbrennweite KB-Format. 28mm, 35mm und 90mm sind nice to have, für besondere Fälle, wobei ich letztes Jahr in Schottland nur mit 50mm unterwegs war.
      35 mm sind für Streetprofis, mir bildet es schon zu viel ab. Hat auch viel mit Gewohnheit zu tun, glaube ich .. und da ich einmal darauf eingeschustert bin, ziehe ich 50mm vor.
      Muss eh jede(r) selber herausfinden.
    • morgenrot schrieb:


      Muss eh jede(r) selber herausfinden.


      Genau, im Prinzip kommt es drauf an, ob man Wert auf ein wenig Weitwinkel legt (-> 35) oder lieber weniger von der Umgebung drauf hat (-> 50).

      Ich hab mal für ein paar Monate versucht, hauptsächlich mit 50mm auszukommen und festgestellt, dass es dann doch nicht passte (es waren dann so ca die Hälfte 50mm, andere Hälfte 28mm).

      Bei anderen ist es eben genau umgekehrt und die 35mm passen nicht als "Allround".

      Eine Idee wäre evtl mal es mit der 70D 1 Woche lang nur mit dem Kit Objektiv auf 35mm zu versuchen und dann 1 Woche nur auf 24mm - und wenn es dann eine Festbrennweite sein soll, dann kann man sich an den Erfahrungen mit dem Kit Zoom orientieren.
    • Welche Brennweite für Kinder/Neugeborene ideal ist, hängt stark vom persönlichen Geschmack ab.
      Logischerweise sind hier auch die physikalischen Grenzen zu beachten, einmal die Brennweite (wie viel Abstand habe ich zur Verfügung) jedoch auch ganz wichtig der Bildwinkel, denn je kürzer die Brennweite desto mehr Hintergrund habe ich am Bild.
      Der nächste wichtige Punkt bei diesem Genre ist die Lichtempfindlichkeit, hier durch ISO und Blende vorgegeben.

      Offenblendig ist zwar sehr schön, jedoch sollte man auch die daraus resultierende Schärfentiefe im Hinterkopf behalten.

      Auf der Crop Kamera würde ich ebenfalls eher ein 35mm/1.4 (30mm) Objektiv empfehlen, oder das 24-70/2.8.
      Für die Newbornfotografie verwende ich zum Beispiel folgende Linsen (VF): 50/1.2, 85/1.2, 24-70/2.8, 100/2.8 Makro

      ...und jetzt wird Susi das nochmal zusammen fassen:
      So liebe Herzdame, soll es Kandidat 1, das kleine Objektiv mit 35mm, sein, welches dir mehr Platz nach hinten verschafft, und dir auch in dunklen Räumen die Erleuchtung bringt?
      Oder lieber Kandidat 2, das flotte Zoom-Objektiv von 24 bis 70mm, welches dir mehr Spielraum und unterschiedliche Bildausschnitte liefert, jedoch im Dunklen nicht so ganz aktiv ist?
      oder doch Kandidat 3, der durchtrainierte Body der EOS 6D, der sowohl Kandidat 1 als auch Kandidat 2 sehr gut vertragen würde, sich jedoch auch mit deinem bestehenden Partner sehr gut verstehen würde...

      Nun liegt es an dir, liebe Herzdame...
      Wer ist dein HERZBLATT :)

      l.g.
      andi

      P.S.: Konnte ich mir nicht verkneifen 8)
    • Ich glaube, dass mit 50mm KB leichter zu photographieren ist, als mit 35mm/28mm oder sogar noch kürzer.
      Mit dem Weitwinkel habe ich z.B. mehr - mitunter störende - Dinge im Bild, auf die ich beim Auslösen achten muss/sollte.
      50mm sind einfacher, der weite Winkel ist schwieriger zu gestalten, als manche annehmen.
      Und ein bisserl Mode ist auch dabei :)
      Just my 2cents und hier nicht so das Thema, außer aus Platzgründen mit einem Weitwinkelobjektiv näher ran gehen zu können. Letzteres vergrößert zwar die Abbildung, führt aber gleichzeitig dazu, dass das Objekt mehr oder weniger verzeichnet wiedergegeben wird. Ein Preis, der stets zu zahlen ist, wenn der Abstand zwischen Objekt und einem Objektiv mit überdurchschnittlich großem Bildwinkel zu kurz ist.
    • Ernstgemeinter Rat: Wenn Du einen Wechsel aufs Vollformat vor hast, dann wechsel gleich zur Canon 5D Mark III - wenn Du kannst. Die Canon Eos 6D ist für jeden ernsthaften Fotografen eine reine Zumutung im täglichen Einsatz, erst Recht wenn die Griffe sitzen müssen. Musste mich einen Monat lang mit diesem "Qualitätsprodukt" aus dem Hause Canon rumquälen, und bin heilfroh, dass ich sie jetzt weg habe. Wahnsinn, was sich Canon jetzt schon alles unter seinem Namen zu verscherbeln traut. Bei Nikon würde man das Design wahrscheinlich nach der Prototypenphase in den Müll schmeißen und den Verantwortlichen zum Seppuku auffordern. Allein die Qualität der Druckknöpfe, vom Auslöseknopf ganz zu schweigen... "Fokussiert man jetzt oder hat man noch nicht ganz durchgedrückt?" Ich glaube, nicht mal auf den Medion-Kameras vom Hofer verbaut man solche Billigbuttons ohne merkbaren Druckwiderstand. Aber hübsch verteilt hat man sie, das muss ich zugeben. "Random all" oder so irgendwie :D

      Es ist, als hätte man einem funktionierenden Auto 1 Rad abmontiert, und dafür einen Betonquader montiert. Ja, stimmt - es geht alles - 10x mühsamer und 10x umständlicher als mit jeder anderen Canon Spiegelreflexkamera, aber es geht. Für die Abblendtaste muss man jetzt Akrobat sein, wer den richtigen ISO einstellen will, findet den Knopf (der aus dem billigsten Plastik zu sein scheint) an anderer Stelle, wenn man den Weißabgleich ändern möchte, dann setzt man die Kamera halt mal ab und scrollt sich durch das Hauptmenü, das Licht fürs obere Display ist auch an anderer Stelle und und und. Das Motiv soll inzwischen bitte warten. Aber das ist eigentlich eh alles egal, denn der einzelne Kreuzsensor ist so mutterseelenallein, und schämt sich dessen so, dass er nicht mehr sehr zielsicher ist. Wenn man sich anschaut, wo manche Tasten auf der 6D zu finden sind, müsste man in schallendes Gelächter ausbrechen. Oder man fragt sich, ob die bei Canon noch alle Tassen im Schrank haben. :kotz:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RGB ()

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