Warum werden "neue" D800 privat verkauft?

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    • Warum werden "neue" D800 privat verkauft?

      Hallo liebe Fotogemeinde!



      Habt ihr schon bemerkt das sehr viele (neue - wenige Auslösungen) Nikon D800 - auch aus Österreich verkauft werden. Schaut bei ebay.



      Ist ein Problem bekannt? Oder sind die Leute - wie bei einem angemerkt- mit der Kamera einfach überfordert?

      Wer hat eine D800 und was ist seine Meinung, aber ehrlich, man gib halt nicht einfach zu das man "Murks" gekauft hat.



      PS: hab eine D700



      LG

      Gerhard
    • warum immer technische probleme an der kamera suchen?

      das rundherum um die kamera überfordert eher die hardware der meisten. sei es von der
      leistungsfähigkeit bei der bildbearbeitung oder bei der datenmenge


      oder geldnot?
      auch wenns in euro wenig klingt, wir reden da über einen body um fast 40.000 ös (wir sollten uns wieder dran gewöhnen gg)

      ps:
      also sooo viele sind das nicht. es tauchen bei den beendeten ja immer wieder die selben kameras/verkäufer auf ;)

      ps2:
      warum nennt jemand, der Gerhard heisst, seinen account anita1980? 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kohli-vie ()

    • Ich habe (noch) beide und das Erste, was ich festgestellt habe, ist, dass die D800 eine "Null-Toleranz-Cam" ist.
      Sie verzeiht nicht den geringsten Fehlfokus seitens der Objektive und ist ebenso intolerant in Bezug auf Bewegungsunschärfe.
      Ist eigentlich einfache Physik: Von der D700 zur D800 -> selber Zerstreuungskreis zu 3facher Pixelanzahl. Wenn man auf 12 mP zurückrechnet hat man den selben Schärfeeindruck, aber das ist ja nicht Sinn der Sache.
      Auch ich habe mir eine Menge Folgekosten aufgehalst, weil ein Teil meines Objektivparks auf Austausch wartet.
      Daher glaube ich, dass manche das "Projekt D800" aufgegeben haben und das Geld in bessere Gläser investieren...

      Außerdem haben viele auf die D800E gewartet und "inzwischen" eine D800 genommen, bis die E in vernünftigen Stückzahlen erhältlich war.

      Soweit meine Theorien ;) aber vielleicht bekommen wir ja ein Statement von einem der Verkäufer...

      LG Archie
    • Die Erklärung ist viel einfacher. 8)

      NEU, ja, aber diese günstiger angebotenen D800 mit ein paar Auslösungen sind meist "refurbished" - soll heissen,
      wurde nach Erstauslieferung ein Problem festgestellt und vom Hersteller repariert.

      Mit zunehmender Serien-Produktion und weniger Problemen damit verschwinden diese "refurbished" Modelle mehr und mehr.

      Man kann Glück haben und eine Super-Kamera erwischen oder eben eine Montags-Kamera, die weiterhin Probleme macht - ist ein Problem der Serienstreuung. Ob eine Kamera wirklich in allen Punkten passt kann man sowieso meist erst nach 10.000 Auslösungen sagen - ist ganz ähnlich wie bei den Autos.

      Und ein paar werden eben auch festgestellt haben, daß die D800 eine DIVA ist, was die Objektive betrifft - und dadurch werden vielleicht einige eher auf die D600 warten und ihre D800 verkaufen, um nicht (so wie ich derzeit) ihren ganzen Objektiv-Park aufrüsten zu müssen.

      lg Michael
    • kohli-vie schrieb:

      oder geldnot?
      auch wenns in euro wenig klingt, wir reden da über einen body um fast 40.000 ös
      und einen passenden Bildbearbeitungs-Rechner dazu um 30.000.- öS

      und die heilige Nikon-Dreifaltigkeit an Objektiven kommt nochmal auf 65.000.- öS, wenn mans no ned hat. 8)

      The times they are a-changing, wie der gute alte Bob Dylan schon gesungen hat. :D

      Aber vielleicht wirds ja in Schilling wieder billiger. 8)
    • aber um beim Thema zu bleiben, die D800 erfordert mit ihrem Sensor natürlich 1a Objektive und klarerweise entsprechenden Rechenpower. Da könnte die D600 (wenn sie so kommt) einen Ansturm auslösen. Denn die D4 die zwischen drinn (D700 / D600) liegt ist wohl ein schwerer Brocken - nicht nur das Gewicht. Aber egal wenn notwendig opfere ich halt das rote Sparschwein :D

      LG

      Gerhard
    • archman2000 schrieb:

      Ich habe (noch) beide und das Erste, was ich festgestellt habe, ist, dass die D800 eine "Null-Toleranz-Cam" ist.
      Sie verzeiht nicht den geringsten Fehlfokus seitens der Objektive und ist ebenso intolerant in Bezug auf Bewegungsunschärfe.
      Ist eigentlich einfache Physik: Von der D700 zur D800 -> selber Zerstreuungskreis zu 3facher Pixelanzahl. Wenn man auf 12 mP zurückrechnet hat man den selben Schärfeeindruck, aber das ist ja nicht Sinn der Sache.
      Auch ich habe mir eine Menge Folgekosten aufgehalst, weil ein Teil meines Objektivparks auf Austausch wartet.
      Daher glaube ich, dass manche das "Projekt D800" aufgegeben haben und das Geld in bessere Gläser investieren...

      Außerdem haben viele auf die D800E gewartet und "inzwischen" eine D800 genommen, bis die E in vernünftigen Stückzahlen erhältlich war.

      Soweit meine Theorien ;) aber vielleicht bekommen wir ja ein Statement von einem der Verkäufer...

      LG Archie


      Bin im grossen und ganzen bei dir. ich frag mich ob die leute nachdenken wenn sie die d800 (e) kaufen.
      40mb raw im schnitt wollen auch transferiert werden. da braucht man sinnvollerweise udma7 karten und firewire od usb3 reader - ausser man liebt ausgedehnte kaffeepausen. am rechner muss die "bottleneck" festplatte durch eine s-ata III ssd beseitigt werden - ausser man liebt ausgedehnte kaffeepausen. sinnvollerweise mit 240gb aufwaerts - sonst kannst 3 shootings draufhaben - dann ists vorbei. objektive sind ja schon erwaehnt worden.

      im prinzip sollte man sich das vorher bewusst sein !!!

      das null toleranz hingegen finde ich aufregend. wenigstens macht man sich gedanken vor dem abruecken und lernt das material kennen und lieben.
      bis dato kannte die breite masse die optischen limitationen ja auch nur weil man sich ein low cost plastik linserl zugelegt hatte.

      ich versteh nicht warum an der d800 herumgehackt wird, mich stoeren die hasselblads mit 200 mpx viel mehr ;)

      p.s. ich zahl lieber 2.899 euronen liste als 40.000,-- alpendollar

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