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Wie EXIFs den analogen Bildern zuordnen

1

Montag, 2. Januar 2017, 19:54

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Wie EXIFs den analogen Bildern zuordnen

Hallo zusammen !

Nachdem analoges Fotografieren im letzten Jahr in meinen Fokus gerückt ist und dies heuer noch mehr werden wird, ist ein strukturiertes Vorgehen bezüglich der Einstellungen bei den Bildern zwecks Nachvollziehbarkeit und Lerneffekt für mich sehr wichtig.

Als "Neujahrsvorsatz 2017" vermerke ich diese Einstellungen nun in einem kleinen Notizbuch (auch schön analog :) ). Würde auch genügen, um nachsehen zu können. Ich hätte es halt gerne elektronisch in meinem Verwaltungsprogramm Lightroom, wo das das Editieren von EXIFs nicht wirklich möglich ist. Bis jetzt ist mir nur das Vergeben von Stichworten eingefallen.

Daher stellt sich für mich die Frage, wie die werten Analogfotografen im Forum Kamera, Filmtyp, ISO, Blende und Verschlusszeit den Bildern zuordnen.

lG
Ruolf
 

2

Montag, 2. Januar 2017, 21:29

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Bin zwar kein Analoger, aber damit kannst du alles machen : *** Links sind nur für registrierte und eingeloggte User sichtbar. ***
Das GUI hilft zusätzlich: *** Links sind nur für registrierte und eingeloggte User sichtbar. ***

LG,
Gerhard
 

3

Dienstag, 3. Januar 2017, 08:51

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Gar nicht.
Wozu auch?

Genau nachvollziehbar ist es eh nur im Studio.

Das Dreiecksverhältnis Blende - Zeit - ISO ist so simpel da ist für mich das Nachsehen aufwendiger.

Viel Schärfentiefe - Blende zu
Wenig Schärfentiefe - Blende auf
Verwischen - lange Zeit
Einfrieren - kurze Zeit
Viel Licht - wenig ISO
Wenig Licht - viel ISO
 

4

Dienstag, 3. Januar 2017, 20:01

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Objektiv hast Du vergessen.
Ich würde da gleich die jpeg Datei entsprechend benennen.
Z.b.: 2017-01-02 Bild1 Praktika mtl5 50mm 4,0. 125 ilford 100asa
Die Iso und der Film müsste ja noch auf dem Negativ stehen.

Hg
Toni
 

5

Mittwoch, 4. Januar 2017, 14:48

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Hallo !

Danke für Eure Hinweise und Tips.

Mich hat die Frage "wozu auch" von die_alm doch ins Grübeln gebracht, ob meine eigenen Beweggründe überhaupt sinnvoll sind.

Ob es die analoge Kamera A oder B war, ist egal, Film und ISO habe ich eh durch die Negative, wenn ich es unbedingt wissen will. Bleibt eigentlich nur das verwendete Objektiv, das kann ich beim Scannen als Stichwort mitspeichern, so viele sind es eh nicht.

Ich werde nochmals nachdenken ... :)

lGR
 

6

Mittwoch, 4. Januar 2017, 16:07

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@ Rudi_N: Das freut mich, daß ich dich ins Grübeln gebracht hab.

Früher, vor Jahrzehnten, hab ich das auch mal in Erwägung gezogen, war mir aber dann zuviel ünnötiger Aufwand.

Wie du sagst, welche Kamera ist egal.
Was nützen dir ISO wenn das näxtemal anders Licht herrscht? Nix.
Bei den Filmen ist es sowieso empfehlenswert sich auf eine Marke/Typ einzuschießen - bleibt das auch weg.
Und bei den Brennweiten - sagst selber daß'd nicht soviel hast.

Um vor Ort die notwendige Brennweite schnell zu bestimmen, empfehle ich, sich den 45° Winkel einzuprägen (Geodreieck, spitzer Winkel). Das entspricht etwa dem Bildwinkel von einem 50er Objektiv. Den Rest schätzt man mit verdoppeln oder Halbieren des Winkels. Halber Winkel = doppelte Brennweite und umgekehrt.
 

7

Mittwoch, 4. Januar 2017, 17:50

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Werter Rudolf,

Freund Dieter (die alm) ist ein ganz cooler Analogist - ich kenne ihn persönlich - nichtsdesto, wenn Du analoge Aufnahmedaten festhalten möchtest, dann tue es.
Ich habe in 25 Jahren analog keine Daten aufgeschrieben (Filme waren ausschließlich Kodachrome 64), rückblickend hätten sie mir - jedenfalls in der Anfangsphase - vor allem auch aus den von Dir angeführten (Lern)Gründen durchaus genützt.
Gibt heute sicherlich digitale Helferlein dafür, aber Dein Neujahrsvorsatz mit dem analogen Notizbüchlein taugt mir voll. So machte ich es (ich habe, nebenbei angemerkt, in 45 Berufsjahren bis heute keinen elektronischen Terminkalender geführt, alles immer analog in einem "Stehkalender"..)
:)
Kann ja auch Freude bereiten und muss vom Umfang her nicht in aufwändige Arbeit ausarten.
"Gott hat uns in die Welt gesetzt, damit wir uns amüsieren"
Voltaire

www.salty.at
 

8

Donnerstag, 5. Januar 2017, 18:51

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Vielen Dank, lieber Morgenrot, für die bestätigenden Worte.

Genau das, was Du schreibst, war das, was mich durch den Beitrag von die_alm zum Grübeln gebracht hat. Da besorge ich mir eine Kamera aus dem Jahr 1959, damit ich in durchaus dilettantischer Weise entschleunigt fotografiere und dann will ich mich mit zu vielen Informationen überlasten.

Es ist zu 100% eine M3 oder M6
Es ist zu 90% ein Kodak Portra (ISO habe ich eh auf den Negativen), der Rest ist SW
Und von der Brennweite ist es ein 50mm oder ein 90mm

Verschlusszeit und Blende sind im Nachhinein wurscht, entweder passen Belichtung und Tiefenschärfe oder nicht, dann kann ich es eh nicht mehr ändern und es wird nie wieder so sein, dass ich die Aufnahme wieder holen kann.

Danke und lG
Rudolf

PS: Ich hoffe, das "Du" ist OK.
 

9

Donnerstag, 5. Januar 2017, 19:04

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PS: Ich hoffe, das "Du" ist OK.
passt Rudolf (ich mag das 'Du' dann nicht, wenn es plump-vertraulich und womöglich noch abwertend daherkommt).

Viel Freude mit Deiner sehr guten Wahl einer M3 oder M6 :)
lg siegfried
"Gott hat uns in die Welt gesetzt, damit wir uns amüsieren"
Voltaire

www.salty.at
 

10

Donnerstag, 5. Januar 2017, 21:32

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Eine weitere Möglichkeit zur Kameraunterscheidung wäre, in den Rand des Filmfensters eine (oder 2 oder 3, je nach Kameraanzahl) kleine Kerbe anzubringen. Bei der Hasselblad ist das Serienmäßig, bei einer meiner Kameras hats der Vorbesitzer schon gemacht.
 

11

Freitag, 6. Januar 2017, 16:33

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Danke für den Tip. Momentan bleibts dann bei 2 Kerben :-) Aber man weiss ja nie ... :-)
 

12

Freitag, 6. Januar 2017, 16:37

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Wennst zwei Geräte hast, dann brauchst eh nur eine bekerben, eine hat eben dann keine Kerbe, am besten die Teurere.
 

13

Freitag, 6. Januar 2017, 17:59

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Stimmt :-)
 

14

Freitag, 6. Januar 2017, 18:27

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Anbei Brutalfoto vom Fenster. Die Kerben sind von hinten gesehen links unten und etwa 1 mm tief, anscheinend reingefeilt.

[size=8][url='http://fotografie.at/index.php?page=Register']*** Links sind nur für registrierte und eingeloggte User sichtbar. ***[/url][/size]


Fallsd deine Filme selber entwickelst, kannst ja am Filmanfang ein oder zwei Löcher reinmachen, auch eine Beschriftung mit wasserfesten Filzstiften hat die Entwicklung überlebt.
Wennst die Filme ins Labor gibst könntest das erste Bild opfern und ein beschriftetes Blatt Papier ablichten.
»die_alm« hat folgende Datei angehängt:
  • Filmfenster.jpg (65,73 kB - 48 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2017, 13:17)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »die_alm« (6. Januar 2017, 19:00)

 

15

Samstag, 7. Januar 2017, 11:13

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Wennst die Filme ins Labor gibst könntest das erste Bild opfern und ein beschriftetes Blatt Papier ablichten.
Soweit ich mich erinnere, gang und gäbe um Daten, Verwendungszweck, Anlass, etc. festzuhalten.
"Gott hat uns in die Welt gesetzt, damit wir uns amüsieren"
Voltaire

www.salty.at
 

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