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Lexikon »E«
Effektlicht
Als Effektlicht wird jede Lichtquelle verstanden die benutzt wird um eine spezielle Bildwirkung (=keine normale Beleuchtung) zu erzielen. Beispiele dafür sind Haarlicht (Spot auf die Haare um sie vom Hintergrund zu lösen), Seitenlicht, Farbige Lichter,...
Tageslicht ist kein Effektlicht!
Einstellicht
Damit die Wirkung von Blitzlichtern besser beurteilt werden kann, besitzen diese meist ein Einstellicht. Dabei handelt es sich um eine kleine Lampe die so im Brennpunkt des Blitzgerätes angebracht ist, dass sie dieselbe Lichtform wie der Blitz bildet. Dadurch kann die Bildwirkung des Blitzlichtes genau betrachtet werden. Bei besseren Geräten ist das Einstellicht auch proportional zur Blitzleistung damit eine sinnvolle Beurteilung möglich ist.
Bei der Blitzabgabe wird das Einstellicht vom Gerät abgedreht und danach wieder aufgedreht (damit nicht beide Lichtquellen das Objekt beleuchten)
Gab es das Einstellicht früher NUR bei Studioblitzgeräten so ist es heute bei modernen Kamerablitzgeräten durch Stroboskoplicht möglich einen ähnlichen Effekt zu erzielen (10-30 sek Blitzleistung zur Beurteilung der Bildwirkung - keine Proportionalität)
Einstellnegativ
Negativ mit dessen Hilfe in der Dunkelkammer die Schärfeeinstellung überprüft werden konnte. (manchmal auch um den Farbentwicklungsprozess zu überprüfen). Heute dient das Einstellnegativ meist um Scanner zu kalibrieren - dafür wird aber meist kein Negativ sondern ein Diapositiv genommen.
Einstellschlitten
...befinden sich an Balgengeräten oder können einzeln gekauft werden. Sie erleichtern die Scharfeinstellung bei Nah- und Lupenaufnahmen. Sie können auch für Stereo-Aufnahmen mit normalen Kameras verwendet werden, indem die Kamera darauf um den "Augenabsta
Einstellupe
Lupe mit der die Schärfe des Bildes kontrolliert bzw. eingestellt werden kann. Die Einstellupe (im Gegensatz zum Fadenzähler, Diabetrachtungslupe usw) ist ein Bildteiler der in der Dunkelkammer auf das projektierte Bild aufgesetzt wird und durch Vergrösserung eine Schärfebeurteilung ermöglicht.
Einzel-AF
Autofokus-Betriebsart, bei der nach Scharfeinstellung des Objektes die Schärfe gespeichert wird. Besonders hilfreich für die Scharfeinstellung eines außermittigen Hauptobjekts.
Empfindlichkeit, fotografische
Empfindlichkeit, spektrale
Das Silberhalogenid auf dem Film ist - sofern unbehandelt - nur für ultraviolettes und blaues Licht empfindlich. Erst durch Beimengen bestimmter Farbstoffe wird der Film auch für andere Farben sensiblisiert. Blauempfindliche Filme nennt man unsensibilisiert, blau- und grünempfindliche orthochromatisch und solche, die den gesamten sichtbaren Spektralbereich abdecken panchromatisch.
Empfindlichkeitssteigerung
Da die Filmempfindlichkeit neben der Beschichtung auch davon abhängt wie diese lichtempfindliche Schicht nach der Belichtung entwickelt wird, (Dauer, Temperatur, Konzentration der Bäder) ist es möglich auch bei unterbelichteten Filmen die Stärke der Belichtung chemisch anzuheben. Der Film verhält sich dabei dann wie ein höherempfindlicher Film. Das heisst ein niedrigempfindlicher Film, der wie ein höherempfindlicher belichtet wurde, kann durch z.B. längere Entwicklung korrekt belichtet entwickelt werden.
Die Qualität der Farben sinken und das Korn steigt bei gepushter (höherer) Entwicklung
EV
EV (exposure value) = Lichtwert (LW). Die Änderung um einen EV entspricht der Änderung einer beliebigen der drei belichtungswirksamen Größen (Blende, Verschlusszeit, [Film]Empfindlichkeit) um einen Wert auf der jeweiligen genormten Skala (Beispiel: Blende von 8 auf 11, oder Verschlusszeit von 1/60 auf 1/125, oder [Film]Empfindlichkeit von ISO 200/24° auf ISO 400/27°). Belichtungsmesser liefern ihre Messdaten (auch) in EV.

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